Salomon Liscovius (auch Liscow, Liskow und Lischkow; * 25. Oktober 1640 in Niemitzsch (heute Polanowice, Gubin (Landgemeinde)); † 5. Dezember 1689 in Wurzen) war ein deutscher lutherischer Geistlicher und Kirchenlieddichter.
Liscovius, Sohn eines Pastors, wurde früh Vollwaise. Er absolvierte die Kreuzschule in Dresden. Anschließend studierte er ab 1660 zunächst an der Universität Leipzig, dann an der Universität Wittenberg, an der er den Magistergrad erlangte. Bereits zu dieser Zeit trat er als Dichter in Erscheinung, wobei er als Poeta Laureatus ausgezeichnet wurde.
Liscovius erhielt 1664 eine Stelle als Pastor in Otterwisch und dem benachbarten Stockheim. Von dort aus wurde er 1685 2. Diaconus an der Stadtkirche St. Wenceslai in Wurzen. In diesem Amt blieb er bis zu seinem Tod.
Liscovius erlangte vor allem als Dichter Bekanntheit, insgesamt erschienen von ihm mehr als 50 Kirchenlieder. Diese wurden in mehrere Gesangsbücher aufgenommen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Liscovius, Salomon |
| ALTERNATIVNAMEN | Liskow, Salomon; Lischkow, Salomon; Liscow, Salomon |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher lutherischer Geistlicher und Kirchenlieddichter |
| GEBURTSDATUM | 25. Oktober 1640 |
| GEBURTSORT | Niemitzsch (heute Polanowice, Gubin (Landgemeinde)) |
| STERBEDATUM | 5. Dezember 1689 |
| STERBEORT | Wurzen |