Samba-Canasta

Samba-Canasta oder kurz Samba ist eine Variante des Canasta-Spiels, die mit drei Paketen gespielt wird. Die offiziellen Regeln wurden von Oswald Jacoby und John R. Crawford, zwei hervorragenden Bridge- und Backgammon-Meistern und Spielexperten, in den Jahren 1949/51 verfasst.

Spielregeln nach den Official Canasta Laws des Regency Whist Club New York

Der Name des Spieles Canasta (span.: Korb) leitet sich davon ab, dass die Karten des Stoßes und des Ablegestapels in einen sog. Kartenkorb (Canasta tray) gelegt werden. Auf diesem Bild enthält der Ablegestapel eine wilde Karte und ist somit eingefroren.

Es gelten die Regeln des Canasta-Spiels zu viert – so wie in den Official Canasta Laws festgelegt – sowie die im Folgenden beschriebenen Änderungen und Ergänzungen:

Ergänzungen

Beim Samba-Canasta sind zwar offiziell Meldungen von ausschließlich wilden Karten ebenso wenig wie beim Spiel mit zwei Paketen gestattet, doch werden diese beim Spiel mit drei Paketen sehr häufig zugelassen. Man fügt dann jedem Kartenpaket drei Joker hinzu (d. h. man spielt also mit 165 Karten) und es gilt:

Weiters gelten oft zusätzliche Bedingungen für die Verwendung wilder Karten.

Die Regeln des Spiels mit drei Paketen variieren in noch viel größerem Ausmaß als diejenigen des Canasta mit zwei Paketen; all die Punkte, die unter Varianten des Canasta-Spiels aufgeführt sind, sollten daher vor Beginn einer Partie geklärt werden.

Weitere Regelvariationen betreffen beispielsweise

Literatur