Samuel Hollander (hebräisch שמואל הולנדר; * 6. April 1937 in London) ist ein britisch-kanadisch-israelischer Wirtschaftswissenschaftler und von 1963 bis 1998 Hochschullehrer an der University of Toronto. Er veröffentlicht vor allem umfangreiche Werke über die Geschichte der Wirtschaftstheorie, vor allem über die Hauptvertreter der Klassischen Nationalökonomie.
Samuel Hollander studierte Wirtschaftswissenschaft, zunächst an der London School of Economics and Political Science. Dort legte er 1959 die Bachelorprüfung ab. Anschließend setzte er sein Studium an der Princeton University fort und erwarb 1961 den Magistergrad. Seine Promotion zum Ph.D. erfolgte 1963. Von 1963 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1998 wirkte er als Hochschullehrer an der University of Toronto, zunächst bis 1966 als Assistenzprofessor, bis 1970 als außerordentlicher und seither als ordentlicher Professor. Im Laufe der Zeit übernahm er zahlreiche Gastprofessuren in den USA, Kanada, Europa, Japan und Neuseeland, vor allem aber in Israel. Von 2000 bis 2006 war er Professor an der Ben-Gurion-Universität im Negev. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, so verlieh ihm die McMaster University 1999 die Ehrendoktorwürde. 1976 wurde er Mitglied der Royal Society of Canada, 1999 wurde ihm der „Order of Canada“ (Officer) verliehen.
Festschrift
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hollander, Samuel |
| KURZBESCHREIBUNG | britisch-kanadisch-israelischer Wirtschaftswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 6. April 1937 |
| GEBURTSORT | London |