| Sapientza | ||
|---|---|---|
| Gewässer | Ionisches Meer | |
| Inselgruppe | Inousses | |
| Geographische Lage | 36° 46′ 34″ N, 21° 41′ 42″ O | |
|
| ||
| Länge | 6,5 km | |
| Breite | 2,5 km | |
| Fläche | 9 km² | |
| Einwohner | unbewohnt | |
Sapientza (griechisch Σαπιέντζα (f. sg.), italienisch Sapienza) ist eine unbewohnte, griechische Insel vor der Südwestküste der Peloponnes-Halbinsel. Sie liegt im Mittelmeer etwa 2 km südlich der Hafenstadt Methoni (Messenien) und zählt zu den Inousses innerhalb der Ionischen Inseln. Sie hat eine Fläche von 9 km².
Der Name stammt aus dem 13. Jahrhundert, als die Venezianer die Insel besetzten und bedeutet im Italienischen „Weisheit“. Seit 1821 zählt die Insel zu Griechenland.
Einer der ältesten Wälder (um 15.000 Jahre) des Mittelmeerraums steht hier. Trotz ihrer relativ geringen Größe beherbergt Sapienza eine Vielzahl von Wildtieren. Dazu gehören Schlangen, Eidechsen, Seevögel, Nagetiere und das berühmte Kri-Kri. Es wurde in großer Zahl auf die Insel gebracht, um die Art vor dem Aussterben zu bewahren. Heute ist Sapienza ein einzigartiger Ort, da die Arbutus-Pflanzen sich nur hier auf der Insel zu Bäumen entwickeln. Diese interessante ökologische Besonderheit führte zur Aufnahme von Sapienza in das Natura-2000-Netzwerk mit der Nummer GR2550003 gehört sie zu den in Griechenland geschützten Gebieten.
Auf der Ostseite von Sapientza befindet sich ein wettergeschützter Ankerplatz (Porto Longos) mit Spuren antiker Niederlassungen; diese waren einst von Seeräubern bewohnt.
Am südlichsten Punkt der Insel bietet ein 9,5 m hoher, 1885 errichteter, achteckiger Leuchtturm, der sich 110 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und für von Westen anfahrende Schiffe ein weit sichtbares Leuchtfeuer aussenden kann.
