
Sarah Wipauer (* 1986 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.
Sarah Wipauer studierte Sinologie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. 2009/10 absolvierte sie einen einjährigen Studienaufenthalt an der Central China Normal University in Wuhan. Seit 2010 ist sie am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien beschäftigt. Ihre Texte erschienen unter anderem in Literaturzeitschriften und Anthologien.
2017 war sie Finalistin beim 25. Open Mike in Berlin mit dem Text Wie früher die Männer an Säuglingen starben. Beim Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis 2019 las sie auf Einladung von Klaus Kastberger den Text Raumstation Hirschstetten. 2025 war sie beim FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut mit dem Text Nachspeisen unter den besten Zehn. Im Residenz Verlag veröffentlichte sie 2026 ihren Debüt-Roman Fehlende Gespenster, der am Wiener Zentralfriedhof spielt. Im August 2026 präsentierte sie den Roman am Literaturfestival O-Töne.
Wipauer ist verheiratet mit dem Schriftsteller Clemens J. Setz, die beiden sind Eltern eines Kindes.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wipauer, Sarah |
| ALTERNATIVNAMEN | Setz, Sarah |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 1986 |
| GEBURTSORT | Wien |