Leute gibt es viel und Länder,
Die auf Gottes Erde stehn,
Doch was geht wohl über Sater,
Übers kleine Saterland?
Sater gelten alle als Brüder,
Achten, helfen all’ einander.
Treffen sie sich in der Ferne,
Heißt es gleich: „Wir sind doch Freund.“
Eine Sprache und ein Glaube
Und das treue Herz, die tun,
Dass wir uns am liebsten suchen
Gesellschaft beim eig’nen Volk.
Saterland, das trug meine Wiege,
Dort will ich begraben liegen,
Wo auch schon mein Vater und Großvater
Sind durchs Erdenleben gegangen.
Haus, wo wir als Kinder spielten
Das Verstecken in der Scheune,
Fangen-, Rätsel-, Kinderspiele,
Könnt’ ich dich wohl je vergessen?
Saterland, liegst abgeschlossen,
Von der Welt ganz vergessen.
Doch dein Moor hat uns auch gehalten
Frei von Feinden, Krieg und Not.
Sater, wir haben’s hier gut getroffen,
Denn unser Land hat sich echt gemacht.
Hat es uns doch reichlich geliefert,
Feuer und Wasser und satt Brot.
Wir sind eines Landes Leute,
Scharreler, Ramsloher und Utendjer,
Und wir denken stets das eine:
„Saterland, das lebe hoch!“