Mit Schaumkalk meint man ein oolithisches Gestein (Oolith), das besonders im unteren Muschelkalk (Wellenkalk oder Jena-Formation) Thüringens und Frankens vorkommt. Er kennzeichnet insbesondere die Geologie des Mittleren Saaletales. Es gibt Schaumkalk aber auch u.a. in Oberdorla. Auch für den Freyburger Muschelkalk findet sich diese Bezeichnung.
Die schaumige Beschaffenheit, von der dieser Kalk seinen Namen hat, entsteht durch Lösung einzelner Ooide.
Freyburger Schaumkalk wurde als Verkleidung für die Pfeiler am Ilmviadukt (Weimar) verbaut. Dieser wiederum wurde auch am Naumburger Dom verbaut. Überhaupt fand dieser Stein in Freyburg bzw. Naumburg (Saale) und Umgebung vielfach Verwendung. Das gilt nicht zuletzt für die Weinberge.
↑Gerd Seidel, Walter Steiner: Baustein und Bauwerk in Weimar (= Weimarer Schriften. Heft 32), Ständige Kommissionen Kultur der Stadtverordnetenversammlung Weimar und des Kreistages Weimar-Land in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Weimar, Weimar 1988, ISBN 3-910053-08-4, S. 28.
↑Gerd Seidel, Walter Steiner: Baustein und Bauwerk in Weimar (= Weimarer Schriften. Heft 32), Ständige Kommissionen Kultur der Stadtverordnetenversammlung Weimar und des Kreistages Weimar-Land in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Weimar, Weimar 1988, ISBN 3-910053-08-4, S. 28.
↑Gerd Seidel, Walter Steiner: Baustein und Bauwerk in Weimar (= Ständige Kommissionen Kultur der Stadtverordnetenversammlung Weimar und des Kreistages Weimar-Land in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Weimar (Hrsg.): Tradition und Gegenwart.). Weimarer Schriften. Heft 32. Weimar 1988, ISBN 3-910053-08-4, S. 61 f.