Dieser Artikel behandelt die Schildblumen Chelone (Schlangenkopf, Miesmäulchen) eine Gattung der Wegerichgewächse, daneben gibt es auch die Schildblume Aspidistra (Schusterpalme, Metzgerpalme) aus der Familie der Mäusedorngewächse.
Die Schildblumen (Chelone), auch Schlangenkopf oder Miesmäulchen genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Englischsprachiger Trivialname dieser Arten ist „Turtlehead“. Die etwa vier Arten sind in Nordamerika weit verbreitet. Sorten mehrerer Arten werden als Zierpflanzen kultiviert.
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Die Gattung Chelone wurde durch Carl von Linné in Species Plantarum Band 2 Seite 611 aufgestellt. Der botanische Gattungsname Chelone basiert auf dem griechischen Wort χελώνα( /çeˈlona/, chelone), was so viel wie Schildkröte bedeutet.
In der Gattung Schildblumen (CheloneL.) sind etwa vier Arten bekannt:
Blaue Schildblume (Chelone caerulea(Nutt.) Spreng.): Sie wird von manchen Autoren auch als Penstemon angustifoliusNutt. ex Pursh in die Gattung Penstemon gestellt.
Cuthberts Schildblume (Chelone cuthbertiiSmall): Sie kommt von Virginia bis Georgia vor.
Kahle Schildblume (Chelone glabraL.): Sie ist in Nordamerika im zentralen und östlichen Kanada und in den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten weitverbreitet.
Lyons Schildblume auch Berg-Schildblume genannt (Chelone lyoniiPursh): Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.
Schiefe Schildblume auch Schlangenkopf oder Miesmäulchen genannt (Chelone obliquaL.): Sie kommt in mehreren Varietäten in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.
Belege
Literatur
Allan D. Nelson, Wayne J. Elisens: Polyploid evolution and biogeography in Chelone (Scrophulariaceae): morphological and isozyme evidence. In: American Journal of Botany, Volume 86, 1999, S. 1487–1501. online.
1234Chelone. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science,abgerufen am 10.Oktober 2025.
↑Cheloneim Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.Abgerufen am 6. Dezember 2018.