Schlammvolumen: Das Schlammvolumen erhält man, wenn 1000ml einer gut durchmischten Probe (gerührt, nicht geschüttelt, da sonst eventuell Gasblasen an den Flocken haften) in einen 1000ml-Messzylinder gegeben werden. Der Schlammspiegel des abgesetzten und das Volumen des aufschwimmenden Schlammes, welche nach 30Minuten abgelesen werden, ist zusammengezählt das Schlammvolumen. Ist das Schlammvolumen größer als250ml/l, so wird die Probe mit Ablaufwasser der Nachklärung verdünnt und beim Auswerten wieder mit dem jeweiligen Faktor multipliziert.
Trockensubstanzgehalt: Zur Ermittlung des Trockensubstanzgehaltes werden von der gleichen Probe des Schlammvolumens 100ml entnommen. Ein sauberer Filter, der im Trockenschrank und dann im Exsikkator gelagert hat, wird auf einer Analysenwaage gewogen (dieser Wert istm1). Durch diesen Filter werden dann die100ml Schlamm filtriert und in der Mikrowelle, im Trockenschrank oder durch Infrarot getrocknet. Der Filter wird danach wieder gewogen (dieser Wert istm2). Zieht man nun m1 von m2 ab, so erhält man den Trockensubstanzgehalt ing/100ml. Da der Trockensubstanzgehalt jedoch ing/l bzw.kg/m³ in die Formel für den Schlammindex einzusetzen ist, muss der Wertm2-m1 noch mit dem Faktor10 multipliziert werden.