
Der Sparkassen-Cup, bis zum Jahr 2011 Schlecker Cup und im Jahr 2012 EVFH-Cup genannt, ist ein internationales Handballturnier (Einladungsturnier), das in Ehingen an zwei Spieltagen mit sechs teilnehmenden Männermannschaften aus Europa ausgetragen wird. Als Vorbereitungsturnier für die kommende Spielzeit wird der EVHF-Cup jeweils Mitte bis Ende August ausgetragen. Das Turnier wird seit 1987 veranstaltet. Bisher nahmen daran 54 der besten Handballteams aus 21 Nationen teil.
Alle Spiele werden in der Ehinger Längenfeldhalle ausgetragen. Bis 2011 war das in Ehingen ansässige, inzwischen insolvente Unternehmen Schlecker Namensgeber und Hauptsponsor der Veranstaltung. Im Jahr 2012 wurde das Turnier nach dem Ehinger Verein zur Förderung des Handballsports als EVFH-Cup bezeichnet. Der EVFH ist Ausrichter des Turniers, das zusammen mit Handballabteilung der TSG Ehingen organisiert wird. Im Februar 2013 gaben die Veranstalter bekannt, dass das Turnier nun unter dem Namen Sparkassen-Cup ausgerichtet wird. Um das Turnier gab es bis einschließlich 2011 immer ein umfangreiches Rahmenprogramm, bei dem unter anderem verschiedene Prominente beteiligt waren. Beispielsweise waren dies 2007 Axel Schulz, Michael Wendler, Eberhard Gienger, Carlo Thränhardt, Shaham Joyce und Simon-Paul Wagner. Nach der Insolvenz von Schlecker liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung nun wieder weitgehend bei dem Handballturnier selbst.
Bei den sechs Vorrundenspielen beträgt die Spielzeit 2×30 Spielminuten. Auch die Platzierungsspiele gehen über die normale Handball-Spielzeit von 2×30 Spielminuten. Im Austragungsmodus werden zwei Gruppen mit je drei Mannschaften gebildet. In der samstags durchgeführten Vorrunde wird nach dem Modus jeder gegen jeden in einer Gruppe gespielt. Jede Mannschaft bestreitet somit zwei Spiele in der Vorrunde. Insgesamt finden sechs Spiele in der Vorrunde statt. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz. Bei gleicher Tordifferenz entscheidet die Anzahl der mehr erzielten Tore.
Sonntags sind die Platzierungsspiele um den 5. Platz der beiden Gruppenletzten, um den 3. Platz (die Gruppenzweiten) und um den 1. Platz (die Gruppensieger). Bei Unentschieden nach Ablauf der regulären Spielzeit gibt es eine Verlängerung von zweimal fünf Minuten. Bei Unentschieden nach Ablauf der Verlängerung gibt es ein Siebenmeterwerfen mit fünf Schützen je Mannschaft bis zur Entscheidung. Insgesamt finden somit sonntags drei Spiele statt.

Der dem Sieger überreichte Pokal, der Sparkassen-Cup (vormals Schlecker Cup) ist ein Wanderpokal. Aktuell ist er im Besitz der Mannschaft von KC Veszprém, die im Finale 2014 die Füchse Berlin mit 29:34 besiegte.
Gruppe 1
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| Füchse Berlin – RK Zagreb | 29:29 |
| RK Zagreb – Chambéry Savoie HB | 25:29 |
| Chambéry Savoie HB – Füchse Berlin | 26:30 |
Gruppe 2
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| KC Veszprém – Kadetten Schaffhausen | 30:22 |
| Kadetten Schaffhausen – Frisch Auf Göppingen | 24:35 |
| Frisch Auf Göppingen – KC Veszprém | 27:33 |
Spiel um Platz 5
Spiel um Platz 3
Finale
KC Veszprém konnte damit den erstmals 2013 gewonnenen Sparkassen-Cup 2014 erfolgreich verteidigen.

Gruppe 1
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| KC Veszprém – RK Zagreb | 32:26 |
| RK Zagreb – KS Kielce | 36:33 |
| KS Kielce – KC Veszprém | 31:31 |
Gruppe 2
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| Füchse Berlin – Wacker Thun | 28:31 |
| Wacker Thun – Paris Saint-Germain | 29:37 |
| Paris Saint-Germain – Füchse Berlin | 27:26 |
Spiel um Platz 5
Nach dem Ende der regulären Spielzeit hätte es beim Stand von 31:31 normalerweise eine Verlängerung von 2×5 Minuten gegeben. Kielces Trainer Bogdan Wenta sah seine Mannschaft jedoch von den Schiedsrichtern benachteiligt, so dass er auf die anstehende Verlängerung verzichtete und somit die Füchse Berlin den 5. Platz gewannen.
Spiel um Platz 3
Finale
Nach 17 Turnierteilnahmen und 7 zuvor erfolglosen Finalspielen gewann KC Veszprém 2013 erstmals den Sparkassen-Cup.

Die Spielzeit der Vorrundenspiel betrug 2×25 min.
Gruppe 1
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| KC Veszprém – Wisła Płock | 22:17 |
| Paris St. Germain Handball – Wisła Płock | 28:20 |
| KC Veszprém – Paris St. Germain Handball | 26:24 |
Gruppe 2
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| Füchse Berlin – BM Aragón | 25:21 |
| Montpellier HB – BM Aragón | 21:26 |
| Füchse Berlin – Montpellier HB | 26:27 |
Die Hauptrundenspiele wurden über die volle Spielzeit (2×30 min) ausgetragen.
Spiel um Platz 5
Spiel um Platz 3
Finale

Gruppe 1
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| Füchse Berlin – AG København | 25:27 |
| Montpellier HB – AG København | 28:39 |
| Füchse Berlin – Montpellier HB | 25:24 |
Gruppe 2
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| KC Veszprém – BM Granollers2011 | 33:23 |
| THW Kiel – BM Granollers | 35:27 |
| THW Kiel – KC Veszprém | 32:25 |
Spiel um Platz 5
Spiel um Platz 3
Finale

Gruppe 1
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| KC Veszprém – Füchse Berlin | 30:26 |
| Montpellier HB – Füchse Berlin | 34:27 |
| KC Veszprém – Montpellier HB | 36:39 |
Gruppe 2
| Spiel | Endergebnis |
|---|---|
| Ademar León – RK Zagreb | 29:34 |
| THW Kiel – Ademar León | 35:26 |
| THW Kiel – RK Zagreb | 40:30 |
Spiel um Platz 5
Spiel um Platz 3
Finale
Erfolgreichste teilnehmende Mannschaft ist mit insgesamt neun Turniersiegen der THW Kiel.