| Schlenze | ||
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| Daten | ||
| Lage | Mansfelder Land | |
| Flusssystem | Saale | |
| Abfluss über | Saale → Elbe → Nordsee | |
| Quelle | Wüstung Rulsdorf 51° 34′ 27″ N, 11° 35′ 29″ O | |
| Quellhöhe | 179 m ü. NHN | |
| Mündung | Saale bei FriedeburgKoordinaten: 51° 37′ 16″ N, 11° 44′ 54″ O 51° 37′ 16″ N, 11° 44′ 54″ O | |
| Mündungshöhe | 69 m ü. NHN | |
| Höhenunterschied | 110 m | |
| Sohlgefälle | 7,3 ‰ | |
| Länge | 15 km | |
| Linke Nebenflüsse | Lobach, Ristebach | |
| Rechte Nebenflüsse | Fleischbach | |
| Schiffbarkeit | nein | |
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Die Schlenze ist ein 15 km langer Bach im Landkreis Mansfeld-Südharz. Sie entsteht südlich von Polleben bei der Wüstung Rulsdorf und mündet bei Friedeburg in die Saale, zu deren Flusssystem sie gehört.
Zur Herkunft des Namens existieren zwei Theorien. Die eine bezieht sich auf nicht näher benannte urkundliche Belege als Silenza. Diese ist abgeleitet vom Silingi, was auf eine Ansiedlung dieses Stammes im Mansfeldischen hindeutet. Dafür würden auch gleichlautenden Flussnamen in Schlesien hindeuten. Die zweite Theorie basiert darauf, dass entsprechende Flüsse nicht mit der Schlenze vergleichbar sind. Daher könnte der Name entstanden sein, indem das z in Schlenze durch Zetazismus aus dem k im niederdeutschen Schlenke (Krümmung eines Bachs) entstand.
Die größten Zuflüsse sind bei Helmsdorf der Ristebach aus Siersleben, bei Heiligenthal der Sohlbach aus der Wüstung Nienstedt, bei Zabenstedt der Lobach aus Gerbstedt und bei der Kläranlage Freist der Fleischbach aus Bösenburg. Außerdem münden noch einige Rinnsale in die Schlenze: in Polleben die Donau, bei Heiligenthal eines, bei Zabenstedt eines, bei Friedeburgerhütte ein größeres aus Ihlewitz, bei Adendorf ein kleineres und auch bei Friedeburg eines.