| Schloss Choroszcz | ||
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Gartenansicht (2021) | ||
| Staat | Polen | |
| Ort | Choroszcz | |
| Entstehungszeit | 1729–1758 | |
| Burgentyp | Schloss | |
| Erhaltungszustand | Erhalten | |
| Geographische Lage | 53° 9′ N, 22° 59′ O | |
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Das Schloss Choroszcz (polnisch: Pałac Branickich w Choroszczy) ist ein barockes Palais der Magnatenfamilie Branicki im polnischen Choroszcz.
Das Palais liegt in einem Park in Choroszcz in der heutigen Woiwodschaft Podlachien, unweit westlich von Białystok.
Das Palais wurde in den Jahren von 1729 bis 1758 unweit des gleichzeitig entstehenden Branicki-Palastes in Białystok für Hetman Jan Klemens Branicki als Jagdschloss auf einer künstlich angelegten Insel errichtet. Um das Palais wurde ein Park angelegt. Die Arbeiten vollendete Johann Heinrich Klemm sowie Antoni Herliczka. Nach dem Tod Jan Klemens Branickis erbte seine Frau Izabella Poniatowska das Palais. Während des Novemberaufstandes wurde das Palais in Mitleidenschaft gezogen. Danach kam das Palais an mehrere Industrielle, bevor es im Ersten Weltkrieg 1915 ausbrannte. Von 1930 bis 1933 wurden Teile des Palais und mehrere Pavillons im Schlosspark abgetragen. In den Jahren von 1969 bis 1973 wurde das Palais von Stanisław Bukowski in seiner ursprünglichen Form rekonstruiert. Heute wird es als Museum genutzt.