| Schreikotinga | ||||||||||||
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Schreikotinga (Lipaugus vociferans) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lipaugus vociferans | ||||||||||||
| (Wied-Neuw., 1820) |
Der Schreikotinga (Lipaugus vociferans) auch Tiefland-Graupiha ist eine monotypische Art, welche im Amazonas-Regenwald lebt und zur Familie der Schmuckvögel gehört.
Das Revier des Schreikotinga ist groß. Manchmal ist ein Revier gruppenweise verteilt. Dann kann es sein, dass manche Vögel Nachbarn sind.
Die Rufe des Schreikotinga beginnen mit ein paar wiu-Geräuschen. Sie enden mit Wieiet-wiu-Lauten. Die Töne hallen laut durch das ganze Revier, um Rivalen zu zeigen, dass es sein Revier ist, und um Weibchen anzulocken. Mit 116 dB SPL hat der Schreikotinga einen der lautesten Paarungsrufe, die bei Vögeln bekannt sind.
Der Schreikotinga ist laut IUCN nicht bedroht oder gefährdet. Trotzdem ist sein Lebensraum, der Amazonas, durch Rodung gefährdet.

Der Schreikotinga lebt im Amazonas-Regenwald-Gebiet (Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und Brasilien) und im Osten von Brasilien. Sein natürliches Habitat sind die Tieflandwälder.
Der Schreikotinga wird 25–28 cm lang und weist ein graues Gefieder auf.
Die Erstbeschreibung des Schreikotingas erfolgte 1820 durch Maximilian zu Wied-Neuwied unter dem wissenschaftlichen Namen Muscicapa vociferans. Das Typusexemplar sammelte er bei Fazenda Pindoba nördlich von Caravelas. 1828 führte Friedrich Boie die für die Wissenschaft neue Gattung Lipaugus ein. Der Begriff leitet sich von λιπαυγης lipaugēs für dunkel, abgedecktes Licht ab und setzt sich aus λειπω leipō für abgewandt und αυγη, αυγη augē, augēs für Brillanz, Helligkeit zusammen. Der Artname vociferans hat seinen Ursprung in lateinisch vociferantis, vociferar ‚schreiend, schreien‘ und bildet sich aus lateinisch vox, vocis ‚Stimme‘ und lateinisch ferre ‚tragen‘.