| Schubartamon serenum | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Schubartamon | ||||||||||||
| Guinot & Rodríguez Moreno, 2024 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Schubartamon serenum | ||||||||||||
| Guinot & Rodríguez Moreno, 2024 |
Schubartamon serenum ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Schubartamon. Die Gattung ist bislang keiner der beiden Unterfamilien der Potamidae zugeordnet. Die Süßwasserkrabbe wurde in der laotischen Provinz Vientiane in der Höhle Tham Nang Oua im Vang Vieng-Karst entdeckt. Der Gattungsname ist dem deutschen Karzinologen Christoph Schubart gewidmet, der Artzusatz spielt auf die ruhige Gelassenheit beim Anblick des kristallblauen Wassers in der Höhle an.
Der Carapax ist deutlich breiter als lang und fein gekörnt. Beim weiblichen Holotyp ist er 13,2 × 18,4 mm groß. Die postorbitalen und epigastrischen Kämme sind sehr niedrig. Der vordere Seitenrand ist nicht unterbrochen und bildet einen konvexen Bogen. Die Stirn steht nicht hervor und hat einen geraden Rand. Die Antennulengrube ist schmal. Die Augenhöhle ist ziemlich breit und hat gleichmäßige Ränder. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist klein und von oben kaum sichtbar. Der obere Augenhöhlenrand ist kurz, nahezu gerade und schräg gestellt. Der untere Augenhöhlenrand ist ebenfalls nahezu gerade und verschmilzt mit dem äußeren Augenhöhlenwinkel. Die Augen sind stark reduziert und nehmen weniger als die Hälfte der Augenhöhle ein. Die Augenstiele sind sehr kurz und an der Basis angeschwollen. Die Cornea ist etwas reduziert und deutlich pigmentiert. Das Epistom ist schmal und sein Hinterrand mit einem deutlichen mittigen dreieckigen Zahn bewehrt. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist breit rechteckig und hat eine tiefe mittige Rinne. Der vordere äußere Winkel seines Merus ist nicht ohrförmig. Der Exopodit reicht bis zu einem kleinen Fortsatz am Merusrand, ist so lang wie der Merus breit und hat eine gut entwickelte Geißel.
Die Scherenbeine sind bei Weibchen (Männchen standen für die Erstbeschreibung nicht zur Verfügung) schlank, der Carpus abgerundet und ohne Dorn am Innenrand. Die Schreitbeine sind sehr lang und schlank. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist vollständig und deutlich, die zwischen S3/S4 nicht nachweisbar und die Nähte zwischen S4/S5 bis S7/S8 sind innenseitig unterbrochen. Der siebte und achte Sternit sind vollständig durch eine Längslinie geteilt. Der Druckknopf zur Arretierung des Pleons liegt auf dem fünften Sterniten. Das Pleon ist etwas vergrößert und dreieckig, das Telson länger als der sechste Somit. Die beiden Vulvae nehmen den größten Teil des sechsten Sterniten ein und sind schräg orientiert.