| Sea of Lead | ||||
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| Studioalbum von Agustí Fernández / Peter Kowald | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
11 | |||
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40:45 | ||||
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Besetzung |
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Agustí Fernández | ||||
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Studio(s) |
Estudi 84, Barcelona | |||
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Sea of Lead ist ein Musikalbum von Agustí Fernández und Peter Kowald. Die am 27. Juni 2000 im Estudi 84 in Barcelona entstandenen Aufnahmen erschienen im Januar 2006 auf Hopscotch Records.
Der Pianist Agustí Fernández (der hier auch präpariertes Klavier spielt) und der Bassist Peter Kowald nahmen gemeinsam zehn Duette auf. Das Album beginnt mit der siebenteiligen Suite „Sea of Lead“, deutsch „Meer aus Blei“.
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Agustí Fernández, Peter Kowald.

Selbst die beste freie Improvisation sei ein Glücksspiel, meint Chris Kelsey in JazzTimes; die Missachtung des Zuhörers sei implizit. Andererseits würden die meisten Fans dieser Musik diese Selbstverwirklichung verstehen und sie sogar respektieren. Sie würden wissen, wann sie bereit sind, sich durch den Ballast zu kämpfen und würden dann unweigerlich auf etwas Aufschlussreiches stoßen. Dieses Album verlange geradezu nach einer solchen Herangehensweise. Die siebenteilige Titel-gebende Suite, mit der das Album beginnt, enthalte reichlich Ballast: „nämlich eine Ausbeutung der lautesten, schrillsten und wie auf Alufolie beißenden Klänge von Fernandez’ präpariertem Klavier und Kowalds Bass“. Andere Passagen hingegen gingen über das Neuartige hinaus und an „das Erhabene“ grenzen.
Fernandez sei am stärksten, wenn er die klangverändernden Möglichkeiten des präparierten Instruments mit seinem beeindruckenden konventionellen Können verbinde, so Kelsey weiter. Auch Kowald klinge interessanter, wenn er weniger auf erweiterte Spieltechniken setze und die musikalischen Qualitäten seines Instruments nutze. Die späteren Stücke des Albums seien die besten, in denen das Duo seine klangliche Kühnheit besser mit einem raffinierten Gespür für musikalische Linien verbinde. Es sei ein Album mit Höhen und Tiefen, aber ebenso vielen gelungenen wie weniger gelungenen Stücken.
Scott Yanow verlieh dem Album in Allmusic dreieinhalb Sterne und schrieb, diese Sammlung freier Improvisationen des Pianisten Agustí Fernández und des Bassisten Peter Kowald erinnere stellenweise an Cecil Taylor (wie beispielsweise bei „Tendrils“), während sie in anderen Passagen – insbesondere wenn Fernández ein präpariertes Klavier einsetze – eher den bizarren Klangexperimenten des Gitarristen Derek Bailey ähnelten. Fernández sei zwar die führende Stimme, doch Kowald bliebe ihm dicht auf den Fersen, und es klinge zu keinem Zeitpunkt so, als hörten die beiden Musiker einander nicht aufmerksam zu. In ihren besten Momenten wirke die spontane Musik geradezu hypnotisch und mitreißend, und keiner der Titel zöge sich in die Länge, ganz gleich, wie abwegig die Musik auch werde.