Sebastian Kaufmann

Sebastian Kaufmann (* 1979 in Leinefelde/Eichsfeld) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Philosophiehistoriker.

Werdegang

Sebastian Kaufmann studierte ab 2002 Philosophie, Alte Geschichte und Neuere deutsche Literatur (seit 2005 als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes) an der Universität Freiburg, wo er 2007 das Magisterexamen ablegte.

Von 2007 bis 2015 war Kaufmann wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere deutsche Literatur der Universität Freiburg. 2011 wurde er dort bei Günter Saße und Jochen Schmidt mit einer Studie zu Goethes poetologischer Lyrik promoviert, 2018 habilitierte sich Kaufmann im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit einer Untersuchung zum Verhältnis von Ethno-Anthropologie und Ästhetik im 18. und 19. Jahrhundert.

Von 2013 bis 2023 war Kaufmann Teilprojektleiter im interdisziplinären Forschungsprojekt „Nietzsche-Kommentar“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Seit 2019 ist er Mitglied des Freiburger Nietzsche-Forschungszentrums. 2022 wurde Kaufmann zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Freiburg ernannt. Von 2022 bis 2025 hatte er verschiedene Leitungsfunktionen am Freiburg Institute for Basic Income Studies (FRIBIS) inne.

Internationale Lehr- und Forschungskooperationen führten Kaufmann u. a. nach Lettland, Portugal, Spanien und in die Schweiz. Im Sommersemester 2025 war er als Gastprofessor an der Universidad Complutense de Madrid tätig.

Seit März 2026 vertritt Kaufmann die Professur für Kulturphilosophie an der Universität Freiburg.

Buchveröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ NFZ - Nietzsche-Forschungszentrum — NFZ - Nietzsche-Forschungszentrum. Abgerufen am 5. März 2024.
  2. ↑ Participation & UBI. Abgerufen am 5. März 2024.
Personendaten
NAME Kaufmann, Sebastian
KURZBESCHREIBUNG deutscher Literatur- und Kulturwissenschaftler
GEBURTSDATUM 1979
GEBURTSORT Leinefelde, Eichsfeld