Sebastian Liebold (* 1982 in Karl-Marx-Stadt) ist ein deutscher Politologe und Zeithistoriker.
Liebold studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der TU Chemnitz und der Clark University in Worcester. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn nach Paris. 2011 wurde er bei Eckhard Jesse mit der Dissertation Wegbereiter einer doppelten Niederlage. Deutsches Frankreichbild und französisches Deutschlandbild der intellektuellen Kollaboration zum Dr. phil. promoviert.
Liebold war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Politische Theorien und Ideengeschichte der TU Chemnitz. Heute ist er Referent der IHK Chemnitz. Überdies ist er u. a. Mitglied der Gesellschaft für Deutschlandforschung, der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft, im Alumni-Netzwerk des George C. Marshall Europäisches Zentrum für Sicherheitsstudien und im Deutsch-Französischen Historikerkomitee.
2006/07 war er Landesvorsitzender des RCDS Sachsen.
Liebold trat am 13. März 2021 zu Nominierungsveranstaltung des Bundestagskandidaten der CDU Chemnitz an. Dort unterlag er im ersten Wahldurchgang mit 23 Stimmen seinen Mitbewerbern Nora Seitz (38 Stimmen) und Frank Heinrich (60 Stimmen).
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| NAME | Liebold, Sebastian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politologe und Zeithistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1982 |
| GEBURTSORT | Karl-Marx-Stadt |