| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel ohne Stereochemie | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | sec-Butylamin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C4H11N | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose, flüchtige, leichtentzündliche Flüssigkeit mit aminartigem Geruch | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 73,14 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||||||||
| Dichte |
0,72 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−104 °C | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
63 °C | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
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| pKS-Wert |
10,56 (25 °C, konjugierte Säure) | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Brechungsindex |
1,387–1,393 (20 °C) | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
DFG/Schweiz: 2 ml·m−3 bzw. 6,1 mg·m−3 | |||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
sec-Butylamin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der aliphatischen Amine. Es ist ein primäres Amin und isomer zu n-Butylamin, Isobutylamin und tert-Butylamin. sec-Butylamin liegt in Form einer farblosen, flüchtigen und leichtentzündlichen Flüssigkeit vor.
sec-Butylamin kommt in zwei stereoisomeren Formen [(R)- bzw. (S)-sec-Butylamin] vor.
| Isomere von sec-Butylamin | ||
| Name | (R)-sec-Butylamin | (S)-sec-Butylamin |
| Strukturformel | ||
| CAS-Nummer | 13250-12-9 | 513-49-5 |
| 13952-84-6 (Racemat) | ||
| EG-Nummer | 236-232-6 | 208-164-7 |
| 237-732-7 (Racemat) | ||
| ECHA-Infocard | 100.032.924 | 100.007.423 |
| 100.034.288 (Racemat) | ||
| PubChem | 2724537 | 6713753 |
| 24874 (Racemat) | ||
| Wikidata | Q27254421 | Q27294865 |
| Q288208 (Racemat) | ||
Wenn in diesem Artikel oder in der wissenschaftlichen Literatur „sec-Butylamin“ ohne eine zusätzliche Angabe zur Konfiguration erwähnt wird, ist stets das Racemat [genauer (RS)-sec-Butylamin oder (±)-sec-Butylamin] gemeint.
Die Dämpfe sind 2,5-mal so schwer wie Luft.
sec-Butylamin bildet leicht entzündliche Dampf-Luft-Gemische. Die Verbindung hat einen Flammpunkt bei −20 °C. Der Explosionsbereich liegt zwischen 1,7 Vol.‑% (50 g/m3) als untere Explosionsgrenze (UEG) und 9,7 Vol.‑% (295 g/m3) als obere Explosionsgrenze (OEG). Die Zündtemperatur beträgt 290 °C. Der Stoff fällt somit in die Temperaturklasse T3.
sec-Butylamin wird als Zwischenprodukt bei der Synthese verschiedener organischer Verbindungen eingesetzt.
sec-Butylamin wird nach eingehenden Studien seiner Wirkung in den 1960er-Jahren als Fungizid für Citrusfrüchte eingesetzt. Pflanzliche Lebensmittel und Lebensmittel tierischer Herkunft dürfen maximal 0,01 mg·kg−1 sec-Butylamin als Rückstand enthalten.
Die Dämpfe von sec-Butylamin bilden mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch. Sein Flammpunkt liegt bei −20 °C.