Siegfried Kaletka

Siegfried Kaletka (* um 1930; † nach 1990) war ein deutscher Kameramann und Dokumentarfilmer.

Leben und Wirken

Siegfried Kaletka war ab 1955 beim neuen DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme als Kameramann tätig. Dort filmte er vor allem offizielle gesellschaftliche und politische Ereignisse. Er war einer der produktivsten Kameraleute der Wochenschau Der Augenzeuge mit etwa 500 Folgen. In den 1960er Jahren war er an mehreren Reportagen über Sportereignisse beteiligt und in den 1970er und 1980er Jahren bei vielen Staatsbesuchen von Erich Honecker im Ausland mit dem Regisseur Joachim Hadaschik. Er führte auch Regie in einigen Dokumentarfilmen. 1990 drehte er die letzten Produktionen.

Siegfried Kaletka erhielt 1965 den Heinrich-Greif-Preis III. Klasse mit dem Kollektiv Der Augenzeuge und 1971 den Kunstpreis des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB).

Filmografie (Auswahl)

Regie
Kamera

etwa 600 Dokumentarkurzfilme

Einzelnachweise

  1. ↑ siehe auch Film- und Fernsehschaffende in Berlin (Ost), Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. FFV-Guide 91, Berlin 1991, S. 242 (Index), mit Eintrag zu Siegfried Kaletka.
  2. ↑ Günther Wonneberger, Geschichte des DDR-Sports, Spotless 2002, S. 339; auch Der Augenzeuge 1971/11 DEFA-Stiftung.
  3. ↑ 70. Geburtstag Erich Honecker DEFA-Stiftung.
  4. ↑ Siegfried Kaletka Filmportal.
Personendaten
NAME Kaletka, Siegfried
KURZBESCHREIBUNG deutscher Kameramann und Dokumentarfilmer
GEBURTSDATUM um 1930
STERBEDATUM nach 1990