Siegfried Terber (* 24. Juni 1927 in Kleindöbschütz; † 2017) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Terber arbeitete bis 1953 als Plakatmaler und studierte dann Malerei bei Erich Fraaß und Heinz Lohmar an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und von 1958 bis 1961 bei Kurt Bunge, Willi Sitte und Lothar Zitzmann an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein. Danach arbeitete er freischaffend als Maler und Grafiker in Weimar. Er vertrat mit seinen Werken die politischen Positionen der DDR-Führung. Z. B. veröffentlichte der Militärverlag der DDR eine Mappe mit dem Titel Für den Schutz der Arbeiter- und Bauernmacht, für die neben Künstlern wie Arno Mohr auch Terber zugearbeitet hatte. Terber bekam eine Anzahl von Aufträgen für repräsentative architekturbezogene Zwecke.
1977 erhielt Terber den Literatur- und Kunstpreis der Stadt Weimar und 1978 den Kunstpreis des Uhrenkombinats Ruhla. Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Zum Leben Terbers nach der deutschen Wiedervereinigung wurden keine Informationen gefunden.
Werke von Siegfried Terber befinden sich im Schloßmuseum Sonderhausen.
| Personendaten | |
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| NAME | Terber, Siegfried |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 24. Juni 1927 |
| GEBURTSORT | Obergurig-Kleindöbschütz |
| STERBEDATUM | 2017 |