Siegfried Zepf (* 16. Juli 1937 in Stuttgart; † 15. Oktober 2021) war ein deutscher Psychoanalytiker, Psychosomatiker und Universitätsprofessor.
Siegfried Zepf studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Medizin und schloss das Studium 1966 mit der Promotion zum Dr. med. ab. Danach ließ er sich ebenda bis 1973 zum Facharzt für Innere Medizin weiterbilden, war dort als Wissenschaftlicher Assistent tätig und habilitierte sich 1975 ebenda mit einer Monografie über Die Sozialisation des psychosomatisch Kranken. Anschließend folgten Weiterbildungen zum Facharzt für Psychotherapeutische Medizin sowie zum Psychoanalytiker. 1976 wechselte Zepf als Oberarzt an die Abteilung für Psychosomatik der Medizinischen Hochschule Hannover; ab 1979 war er C3-Professor am Institut für Psychotherapie und Psychosomatik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1992 wurde er auf die C4-Professur für Psychotherapie und Psychosomatik der Universität des Saarlandes berufen und fungierte ebenda als Direktor des Instituts für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik. Den Lehrstuhl hatte Zepf über den Eintritt in den Ruhestand hinaus bis 2004 inne. Bis zu seinem Tod war er als Lehranalytiker für die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie tätig.
Zepfs Sohn, Florian Daniel Zepf (* 1977), ist seit 2018 Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
| Personendaten | |
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| NAME | Zepf, Siegfried |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Psychoanalytiker, Psychosomatiker und Universitätsprofessor |
| GEBURTSDATUM | 16. Juli 1937 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |
| STERBEDATUM | 15. Oktober 2021 |