Sigisbert Mitterer

Sigisbert Mitterer OSB, geboren Anton Mitterer (* 20. Juli 1891 in Gars am Inn, Oberbayern; † 1. September 1968 in München) war ein deutscher Geistlicher und der zweite Abt der Benediktinerabtei Schäftlarn.

Leben

Als Anton Mitterer geboren, legte er seine Profess am 12. September 1912 ab und nahm den Ordensnamen Sigisbert an. Seine Priesterweihe erhielt er am 29. Juni 1916.

Als Sigisbert Mitterer wurde am 4. April 1929 zum zweiten Abt der Benediktinerabtei Schäftlarn gewählt und empfing am 20. Mai 1929 durch Kardinal Michael von Faulhaber die Benediktion, umgangssprachlich „Abtweihe“. Er amtierte bis 1963 und war von 1936 bis 1939 sowie 1946 bis 1958 Abtpräses der Bayerischen Benediktinerkongregation.

Als Ordenshistoriker hat er zwei umfassende Werke zum Kloster Schäftlarn veröffentlicht.

Er war Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung KBStV Rhaetia München.

Auszeichnungen

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Bekannte Persönlichkeiten in der Rhaetia, abgerufen am 14. Juni 2024
VorgängerAmtNachfolger
Sigisbert I. LiebertAbt von Schäftlarn
1929–1963
Ambros Rueß
Placidus GloggerAbtpräses der Bayerischen Benediktinerkongregation
1936–1939 und 1946–1958
Johannes Ruhland
Personendaten
NAME Mitterer, Sigisbert
ALTERNATIVNAMEN Mitterer, Anton (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Geistlicher und der zweite Abt der Benediktinerabtei Schäftlarn
GEBURTSDATUM 20. Juli 1891
GEBURTSORT Gars am Inn, Oberbayern
STERBEDATUM 1. September 1968
STERBEORT München