Sigune Schnabel (* 29. Juni 1981 in Filderstadt) ist eine deutsche Lyrikerin und Übersetzerin.
Sigune Schnabel studierte Literaturübersetzen an der Universität Düsseldorf und erhielt dafür eine Auszeichnung vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer. Sie hat in verschiedenen Literaturzeitschriften publiziert, darunter Wortschau, Die Rampe, Karussell, Seitenstechen, Dichtungsring und mosaik. Gedichte von ihr wurden ins Englische, Rumänische, Griechische und Ukrainische übertragen. Im Jahr 2017 gewann sie beim Thuner Literaturfestival Literaare in der Schweiz. Im selben Jahr nahm sie am Literarischen März in Darmstadt teil und erhielt den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis (2. Preis). 2018 war sie Preisträgerin bei postpoetry.NRW. Ihre Gedichtbände Apfeltage regnen (2017), Spuren vergessener Zweige (2019), Auf Zimmer drei liegt die Sehnsucht (2021) und Die Zeit hat ihre Farbe verloren (2023) erschienen im Geest-Verlag. 2022 war Sigune Schnabel für den Lyrikpreis Meran nominiert.
Sie lebt in Düsseldorf.
| Personendaten | |
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| NAME | Schnabel, Sigune |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Lyrikerin und Übersetzerin |
| GEBURTSDATUM | 29. Juni 1981 |
| GEBURTSORT | Filderstadt |