| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Silafluofen | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C25H29FO2Si | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose oder gelbliche ölige Flüssigkeit | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 408,58 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,08 g·cm−3 | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
zersetzt sich | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser (0,001 mg·l−1 bei 20 °C) | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Silafluofen ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pyrethroid-Ether, welche 1984 in Japan von Yoshio Katsuda bei Dainippon gefunden wurde. In Deutschland erhielten Hoechst, in Nordamerika FMC Patente. 1991 wurde Silafluofen erstmals in Japan zugelassen. Es ist deutlich weniger fischtoxisch als die anderen Pyrethroide.
Silafluofen kann durch eine mehrstufige Reaktion dargestellt werden. Zuerst wird 3-Chlor-4-fluoranilin mit Natriumnitrit diazotiert und dann das Diazoniumsalz in einer Sandmeyer-Reaktion mit Bromwasserstoff und Kupfer(II)-bromid bromiert wird. Der Bromsubstituent wird anschließend mit dem Grignard-Reagenz hergestellt aus 3-Brompropen gegen eine Allylgruppe ausgetauscht. Danach wird 4-Ethoxyphenyldimethylsilan unter Anwesenheit von Hexachloridoplatinsäure an die Doppelbindung der Allylgruppe addiert. Das Zwischenprodukt reagiert im letzten Schritt mit Natriumphenolat zum Endprodukt.
In Japan wird Silafluofen seit 1995 als Pflanzenschutzmittel in verschiedenen Kulturen eingesetzt. Für Fische ist es weniger giftig als andere Pyrethroide, was insbesondere beim Nassreisanbau von Bedeutung ist. Silafluofen wird als Insektizid und Termitizid vor allem im Holzschutz verwendet. Es eignet sich dafür wegen seiner Stabilität gegenüber Abbau im Boden, durch Sonnenlicht oder durch Basen.
Der Wirkstoff Silafluofen war in der EU nie für Pflanzenschutzmittel zugelassen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.