Der Brotteller ist die höchste Auszeichnung des Deutschen Caritasverbandes (DCV). Damit würdigt er ehren- oder hauptamtlich Mitarbeitende, die sich in hervorragender Weise um Werk und Idee der Caritas verdient gemacht und den DCV maßgeblich gefördert haben.
Der Brotteller wird in der Regel nur an Persönlichkeiten verliehen, die bereits durch eine Ehrenurkunde, ein Ehrenzeichen in Silber oder in Gold ausgezeichnet wurden. Der erste Brotteller wurde vom Freiburger Künstler Alfred Erhart gestaltet und 1964 als Ehrung eingeführt. Ursprünglich war der "Silberne Teller" als Patene ausschließlich zur Verleihung an Priester und Bischöfe bestimmt, wurde später aber auch an andere Persönlichkeiten vergeben. Ab 1980 wurde die Produktion von 900er-Silber auf eine silberlegierte Form umgestellt und die Bezeichnung in "Brotteller des Deutschen Caritasverbandes" eingeführt. Drei Jahre Später erfolgte die Fertigung aus Zinn. In 2026 wurde der Brotteller von der Glaskünstlerin Louise Lang neu gestaltet und zusammen mit der Glasmalerei Peters gefertigt.
Der Brotteller greift die wundersamen Brotvermehrung auf, die nicht nur für das wundersame Wirken Jesu steht, sondern auch für das Teilen des Brotes durch die anwesenden Gläubigen, die sich gegenseitig solidarisch unterstützen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen wird sie nicht an der Kleidung getragen.