Silke Fischer (* 1961) ist eine deutsche Filmemacherin, Szenenbildnerin und seit 2018 Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste.
Fischer studierte ab 1982 an der HfbK Hamburg zunächst Kunstpädagogik und Theologie, später Visuelle Kommunikation und schloss das Diplom-Studium mit Auszeichnung im Bereich Film ab. 1993 war sie Kunststipendiatin des Deutsch-Französischen Kulturrats in Paris.
Nach dem Diplom war sie Mitbegründerin des Hamburger Filmemacherkollektivs ‚Abbildungszentrum’ und gab zusammen mit Jan Peters und Peter Ott das Videomagazin ‚Der Renegat‘ heraus. Sie realisierte in dieser Zeit mehrere Dokumentar- und Kurzspielfilme (u. a. ‚Buy1Get1Free’ D1997; ‚Putzen in Paris’ D1998). 2001 schuf sie das Szenenbild des Debütfilms Bungalow von Ulrich Köhler.
Seit 2011 arbeitet Fischer als Szenenbildnerin – überwiegend für europäische Co-Produktionen: u. a. Lore (D/AUS 2012 Regie: Cate Shortland); Toni Erdmann (D/A 2016 Regie: Maren Ade); 3 Tage in Quiberon (D/A/F 2018 Regie: Emily Atef).
Seit 2018 leitet sie als Professorin den Bachelor-Studiengang Production Design an der Zürcher Hochschule der Künste.
Silke Fischer ist Mitglied im VSK (Verband der Berufsgruppen Szenenbild und Bühnenbild e.V.) und lebt in Hamburg und Zürich.
| Personendaten | |
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| NAME | Fischer, Silke |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Filmemacherin, Szenenbildnerin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 1961 |