Simone Henriette Helene Barck (geb. Eichel; * Juli 1944 in Stolp, Pommern; † 16. Juli 2007) war eine deutsche Literaturwissenschaftlerin, Germanistin und Zeithistorikerin.
Simone Barck wuchs in Greifswald auf. Sie studierte Germanistik und Slawistik und arbeitete nach dem Staatsexamen zunächst als Kulturreferentin an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Von 1970 bis 1991 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, wo sie 1974 mit einer Untersuchung zur publizistischen Tätigkeit Johannes R. Bechers in der Sowjetunion 1935–1945 (unter besonderer Berücksichtigung seiner Literaturkonzeption) promoviert wurde. Mit Studien zum antifaschistischen Exil deutscher Schriftsteller in der Sowjetunion 1933–1945 erlangte Barck 1987 ebenfalls an der Akademie die Promotion B zum Dr. sc. phil. (entspricht einer Habilitation). Sie war Mitherausgeberin des Lexikons sozialistischer Literatur. Ihre Geschichte in Deutschland bis 1945, das 1994 im Metzler-Verlag erschien.
Nach der deutschen Wiedervereinigung und Auflösung der Akademie der Wissenschaften der DDR war Barck bis zu ihrem Tod Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte waren Literatur und Verlagslandschaft der DDR.
Sie war mit dem Literaturwissenschaftler Karlheinz Barck verheiratet und lebte in Berlin-Mitte.
| Personendaten | |
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| NAME | Barck, Simone |
| ALTERNATIVNAMEN | Barck, Simone Henriette Helene (vollständiger Name); Eichel, Simone (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Historikerin und Literaturwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | Juli 1944 |
| GEBURTSORT | Stolp, Pommern |
| STERBEDATUM | 16. Juli 2007 |