Simone Haack

Simone Haack (* 1978 in Rotenburg/Wümme) ist eine in Berlin lebende Künstlerin. Ihre Malerei wird auch als Neuer Magischer Realismus bezeichnet.

Die Ausstellung trasumanar bei Galerie gebr. Lehmann, Dresden

Leben

Simone Haack studierte Freie Kunst an der Hochschule für Künste in Bremen bei Katharina Grosse und bei Karin Kneffel, an der Unitec School of Design in Auckland, Neuseeland, und an der École Nationale Superieure des Beaux-Arts in Paris in der Klasse des niederländischen Malers Pat Andrea. Sie ist Mutter einer Tochter und lebt und arbeitet in Berlin.

Werk

Die Malerin Simone Haack hat eine Bildsprache entwickelt, die sich der Mittel des Realismus bedient, ohne Realität abzubilden. Protagonisten ihrer meist figürlichen Bildwerke sind Menschen – zumeist Frauen, Jugendliche und Kinder, aber auch Tiere und Natur.

Ihre Bildnisse und Tableaux, die Fragen zur Identität aufwerfen, nennt Haack „Fiktionale Porträts“. Sie bilden nichts Äußeres ab; der Fokus ist vielmehr, das Innere an der äußeren Erscheinung ablesbar zu machen. Das zentrale künstlerische Thema Haacks ist im weitesten Sinne die physische und psychische Existenz des Menschen und dessen vielschichtige Verstrickungen.

Haack hat in ihrem Frühwerk Auftragsarbeiten wie Musiker-Porträts für das deutsche Rolling Stone Magazin gemalt und das Coverartwork für die niederländische Band White Rose Transmission sowie für Herbert Grönemeyers Label Grönland das Album Bodies von Kat Frankie geliefert. Ihr Bild „Après nous le Déluge“ ist Teil des Artworks von Daniel Hopes Album For Seasons.

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Sammlungen (Auswahl)

Auszeichnungen (Auswahl)

Ausgewählte Literatur

Commons: Simone Haack – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Sebastian C. Strenger, Velten Wagner: HAIR. Hrsg.: Städtisches Museum Engen + Galerie. www.dcv-books.com, Berlin 2023, ISBN 978-3-96912-154-2, S. 122–124 (dcv-books.com).
  2. ↑ Sebastian C. Strenger: „Nur wenn du an Grenzen gehst, passiert etwas“. Ein Gespräch mit Simone Haack über eine Bildsprache, die mit den Mitteln des Realismus keine Realität abbildet. Hrsg.: Weltkunst. Jahrgang 49, Nr. 1/22, Januar 2022, S. 24–25 (weltkunst.de).
  3. ↑ Christoph Tannert, Malerei alla Prima aus Realismus, Schrecken und Alltäglichkeit. In: Simone Haack. Die Anderen, Einzelkatalog zur Ausstellung, Kerber-Verlag, Bielefeld, 2012, ISBN 978-3-86678-730-8
  4. ↑ Holger Saupe, Zwielicht, in: Simone Haack. Zwielicht, Einzelkatalog zur Ausstellung, hrsg. v. Kunstsammlung Gera, Gera, 2011
  5. ↑ Aufträge. Abgerufen am 28. März 2022.
  6. ↑ Elgin Heuerding: Ich suche nach Geschichten. In: BR Klassik. 3. März 2017, abgerufen am 28. März 2022.
Personendaten
NAME Haack, Simone
KURZBESCHREIBUNG deutsche Künstlerin
GEBURTSDATUM 1978
GEBURTSORT Rotenburg/Wümme