Simone Nieweg studierte von 1984 bis 1990 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf Fotografie bei Bernd Becher. Ihr Studium schloss sie als seine Meisterschülerin ab. Sie gehört zur zweiten Generation der Becher-Schüler.
Simone Nieweg fotografiert die Natur. Ihre Motive wirken unaufgeregt und ländlich: Ackerflächen, Wiesen, Kleingärten, Getreidefelder, Gemüsebeete – auch Kürbisse, Wirsing und Steckrüben finden sich. Gartenzäune und Gartenhäuschen kommen auch vor. Menschen findet man in ihren Fotografien nicht.
"Alles in Simone Niewegs Fotografien scheint aus vielfachen Begegnungen bekannt und vertraut. Dennoch leuchten die Dinge in einer besonderen Gegenwärtigkeit, die uns sonst fremd ist. Denn durch eine Neueinstellung des Blicks auf die sichtbare Welt wird der dauernde Strom der bekannten Phänomene hier plötzlich angehalten und in eine andere Ordnung überführt, die ihn von den Mustern einer routinierten, allein identifizierenden Wahrnehmung befreit." Heinz Liesbrock
Simone Nieweg lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Ausstellungen (Auswahl)
2024: Galerie Haus Schlangeneck, Euskirchen
2023/24: Die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur, Simone Nieweg. Pflanzungen, Schuppen, Ackerland. Von der Arbeit in der Natur
↑Heinz Liesbrock:Lyrische Dokumentation. Simone Niewegs Gärten und Landschaften. In: Simone Nieweg Natur der Menschen. Schirmer/Mosel, München 2012, ISBN 978-3-8296-0583-0, S.15.