Institut für Softwaretechnologie

Das Institut für Softwaretechnologie ist ein Forschungsinstitut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Es ist an den DLR-Standorten Köln-Porz, Braunschweig, Oberpfaffenhofen und Berlin-Adlershof vertreten.

Bis 2019 war das Institut eine wissenschaftlich-technische Einrichtung des DLR unter dem Namen „Simulations- und Softwaretechnik“. Ende 2019 fand die Umwandlung zu einem DLR-Institut statt.

Seit Januar 2023 ist Michael Felderer Direktor des Instituts.

Forschungsaufgaben

Die Aufgaben des DLR-Instituts für Softwaretechnologie sind Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet innovativer Software-Technologien. Die derzeitigen Themenschwerpunkte sind Software für verteilte und intelligente Systeme, Künstliche Intelligenz, Software für eingebettete Systeme, Wissenschaftliche Visualisierung, Quantencomputing und High-Performance Computing.

Die zunehmend komplexer werdende Softwarelandschaft bedarf nach Ansicht des Instituts neuer Ansätze, um Systeme beherrschbar zu gestalten und Fehlerzustände mit schwerwiegenden Folgen zu vermeiden. Eine Kernaufgabe des Instituts für Softwaretechnologie besteht darin, durch eigene Forschung sowie im Verbund mit Projektpartnern Verfahren zu entwickeln, die stabile Softwarelösungen für die Zukunft ermöglichen.

Die im Institut entwickelten Technologien kommen in allen Forschungsbereichen des DLR zum Einsatz, von der Raumfahrt über Luftfahrt, Verkehr und Energie bis zur Digitalisierung und Sicherheitsforschung. Über 90 % der Produkte des Instituts sind Open-Source-Software und können somit auch außerhalb des DLR ohne Einschränkungen genutzt werden.

Neben der eigenen Forschung bietet das Institut Schulungen in Software-Engineering-Verfahren für Mitarbeiter in anderen DLR-Instituten oder anderen Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft an.

Abteilungen

Das Institut für Softwaretechnologie teilt sich neben der Leitungsebene in drei Fachabteilungen: