Siqqu (auch Suqqu) bezeichnet eine pastöse Fischsauce, die um 1700 v. Chr. in Mesopotamien als Würzsauce verwendet wurde.
Siqqu bestand aus in Salz mazerierten Fischen, Schalentieren oder Heuschrecken, die nur eine kurze Zeit mazeriert und nicht fermentiert wurden. Sie wurde zum Würzen in Eintöpfen verwendet, ähnlich wie später Garum in der Antike und das heutige Pissalat.