| Sittaung | ||
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| Daten | ||
| Lage | Bago-Division (Myanmar) | |
| Flusssystem | Sittaung | |
| Quelle | Shan Plateau | |
| Mündung | in den Golf von Martaban (Teil der Andamanensee, Indischer Ozean)Koordinaten: 17° 12′ 6″ N, 96° 56′ 26″ O 17° 12′ 6″ N, 96° 56′ 26″ O | |
| Mündungshöhe | 0 m
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| Länge | 420 km | |
| Abfluss | MQ |
1585 m³/s |
| Schiffbarkeit | 40 km | |
![]() (Daten aus Wikidata und OSM) | ||
Der Sittaung (birmanisch စစ်တောင်းမြစ်, []; früher auch Sittang oder Sittoung) ist ein Fluss in Südzentral-Myanmar in der Bago-Division.
Das Gebirge Pegu-Joma trennt sein Einzugsgebiet von dem des Irrawaddy. Der Fluss entspringt am Rande des Shan Plateaus südöstlich von Mandalay und fließt dann nach Süden zum Golf von Martaban. Seine Länge beträgt 420 km, sein durchschnittlicher Jahresabfluss 50 Kubikkilometer.
Der Fluss durchfließt relativ flaches Gelände, weist aber einen beträchtlichen Tidenhub an seiner Mündung auf, weshalb er nur für kleine Wasserfahrzeuge nutzbar ist.
Der Fluss ist ganzjährig über 40 km schiffbar, während drei Monaten sogar 90 km. Er wird primär zur Holzflößerei genutzt. Starke Strömungen machen den Fluss im östlichen Myanmar als Transportweg bedeutungslos. Aufgrund fehlender Sedimente aus dem Himalaya, weist das Einzugsgebiet des Sittaung nicht dieselbe landwirtschaftliche Nutzbarkeit auf, wie das des Irrawaddy.
Heute überquert bei Sittang der National Highway 1 und bei Thein Za Yat die Bahnstrecke Bago–Dawei den Fluss. Es ist die dritte Brücke für diesen Zweck. Die erste Brücke von 1907 bei Mokpalin sprengten anglo-indische Truppen am 22. Februar 1942 beim Rückzug vor den heranrückenden Japanern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit dem Neubau einer Eisenbahnbrücke bei Nyaung Khar Shey und einer veränderten Streckenführung 11 km nördlich des ursprünglichen Standorts begonnen. Die Bauarbeiten kamen 1949 in bürgerkriegsähnlichen Zuständen zum Stillstand. Als sich die politische Lage beruhigte, war das begonnene Bauwerk zerstört und der Fluss hatte sein Bett verändert. Daraufhin wurde mit dem Brückenneubau erneut begonnen und dafür eine Stelle gewählt, die nochmals 8 km flussaufwärts lag. Diese Brücke wurde am 23. März 1963 eingeweiht. Es ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke und ist 372 m lang.