Skumin-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
F99 Psychische Störung ohne nähere Angabe
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Wiktor Andrejewitsch Skumin, 2020
Zweiflüglige mechanische Herzklappe

Das Skumin-Syndrom ist eine ungebräuchliche Bezeichnung für ein psychopathologisches Syndrom nach Implantation einer Herzklappe. Hauptsymptome sind irrationale Angst, Depression und Schlafstörung. Oft kommt eine Asthenie hinzu.

Die Namensbezeichnung bezieht sich auf den Autoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1978 durch den russischen Arzt und Psychologen Wiktor Andrejewitsch Skumin.

Die Bezeichnung ist (außerhalb des russischsprachigen Raumes) nicht geläufig (keine Einträge in Pubmed).

Die Häufigkeit wird mit bis zu 27,5 % der Patienten mit künstlicher Herzklappe angegeben.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Skumin-Syndrom – Psychology
  2. ↑ Charlotta Stultz: 25 Facts About Skumin Syndrome. Facts.net, 8. März 2025, abgerufen am 19. März 2025.
  3. ↑ V. A. Skumin: К проблеме психологической реабилитации больных с искусственными клапанами сердца. (K probleme psichologitscheskoj reabilitazii bolnich s iskysstwennimi klapanami serdza.) In: Совершенствование хирургического лечения пороков сердца. (Soverschenstvovanie chirurgitscheskogo letschenija porokov serdza.) (Herzklappenfehler). Kiew: Sdorowie (Gesundheit), 1978, S. 38–41
  4. ↑ I. A. Bendet, S. M. Morozov, V. A. Skumin: [Psychological aspects of the rehabilitation of patients after the surgical treatment of heart defects]. In: Kardiologiia. Band 20, Nummer 6, Juni 1980, S. 45–51, PMID 7392405