Song Gong

Song Gong (chinesisch 恭帝, Pinyin Gōngdì – „Kaiser Gong“; * 1271; † um 1323) war der 16. Kaiser der Song-Dynastie und damit der 7. Kaiser der Südlichen Song-Dynastie. Er wurde im August 1274 als knapp Dreijähriger unter der Regentschaft seiner Großmutter, der Kaiserinwitwe Xie Daoqing, zum Kaiser von China ernannt. Im Februar 1276 musste die Kaiserinwitwe gegenüber den vorrückenden Mongolen kapitulieren und Song Gong wurde von ihnen als Kaiser abgesetzt und bald darauf ins Exil nach Tibet geschickt. Dort studierte er Buddhismus und wurde gegen 1296 Mönch in einem buddhistischen Kloster. 1323 wurde er aufgefordert, Suizid zu begehen.

Einzelnachweise

  1. ↑ Morris Rossabi: The reign of Khubilai khan. In: Denis Twitchett, John K. Fairbank (Hrsg.): The Cambridge History of China. Vol. 6, Cambridge University Press, 2008, S. 464.
VorgängerAmtNachfolger
DuzongKaiser von China
1274–1276
Duanzong
Personendaten
NAME Song Gong
ALTERNATIVNAMEN Sòng Gōngdì (Pinyin); 宋恭帝 (chinesisch, Lang- und Kurzzeichen)
KURZBESCHREIBUNG Kaiser von China während der Song-Dynastie
GEBURTSDATUM 1271
STERBEDATUM um 1323