| Sonic House Reunion | ||||
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| Studioalbum von Bobby Bradford, Mark Dresser, Hafez Modirzadeh | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
25. Januar 2026 | |||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
5 | |||
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36:06 | ||||
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Besetzung |
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Danas Mikailionis | ||||
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Studio(s) |
Berkeley | |||
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Sonic House Reunion ist ein Musikalbum von Bobby Bradford, Mark Dresser und Hafez Modirzadeh. Die am 25. Januar 2026 in Berkeley entstandenen Aufnahmen erschienen am 1. Mai 2026 auf NoBusiness Records.
Bobby Bradford, Mark Dresser, Hafez Modirzadeh hatten in den vorangegangenen Jahren häufig zusammengearbeitet, zu hören auf Alben wie Live at the Open Gate (2016 mit Alex Cline). Das Frontcover des Albums zeigt eine Zeichnung von Hafez Modirzadeh mit dem Titel „Pachuco Pitch Palette“, die dem amerikanischen Anthropologen, Musiker und Pädagogen Dr. Loco alias José B. Cuéllar gewidmet ist.
Ungeachtet der Geburtsdaten dieser drei Musiker (Hafez Modirzadeh, Jahrgang 1962, 64 Jahre alt – der Jüngste, Mark Dresser, 1952, 74 Jahre alt – der Zweitjüngste –, Bobby Bradford, 1934, 92 Jahre alt) würde diese Musik keineswegs müde oder in einer Epoche erstarrt wirken, selbst wenn es sich um die Zeit der Free-Jazz-Revolution handle, aus der Bradford stamme, meinte Nicolas Dourlhès in Citizen Jazz. Ganz im Gegenteil: Mit einem Leben voller Musik in den Fingern und einer immer wieder neuen Begeisterung im Herzen messe sich insbesondere Letzterer mit seinen Kameraden in einer Reihe improvisierter Stücke, die sich eines völlig offenen Vokabulars bedienen und einige Erinnerungen an vergangene Epochen aufgreifen, ohne deren Klischees zu übernehmen – und, um es ganz offen zu sagen, nur ihre eigene Grammatik anbieten.
Da sie sich das Wort zu gleichen Teilen teilen würden, ohne sich um irgendeine Hierarchie zu kümmern, sei es vor allem der musikalische Fluss, der dieses Trio leite, und jede von einem der Musiker vorgeschlagene Phrase biete Anlass für eine Verzierung, die die anderen fortsetzen würden – nicht, um daraus eine Paraphrase zu machen, sondern vielmehr, um die Musik in eine andere Richtung zu lenken und so unaufhörlich eine gemeinsame Entwicklung voranzutreiben, so Dourlhès weiter. Es gebe nichts Altmodisches an dieser Musik, die ganz von selbst fließe und mühelos entstanden zu sein scheint. Ein Austausch voller Elan, geistreicher Wortwitze und auch Tiefgang zwischen drei Persönlichkeiten, denen das gemeinsame Musizieren sichtlich Freude bereite und das Zuhören spannend mache.
Auf „Sonic House Reunion“ würden drei langjährige Kollegen beweisen, dass Vertrautheit die Ausdruckskraft keineswegs schmälere, meint John Sharpe in All About Jazz. Gemeinsam sorgten sie für eine entspannte Session mit spontanem Zusammenspiel – unruhig, aber dennoch in der Tradition verwurzelt. Das Zusammenspiel der drei Komponisten und Improvisatoren würde dafür sorgen, dass das gesamte Album von einem unausweichlichen Formgefühl durchdrungen sei – glücklicherweise jedoch von einem, bei dem es so klingt, als würden alle Beteiligten die Form noch immer gestalten, während sie sie gleichzeitig entdecken.