| Sonnjoch | ||
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| Das Sonnjoch gesehen von Pertisau | ||
| Höhe | 2457 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Sonnjochgruppe, Karwendel | |
| Dominanz | 3,4 km → Lamsenspitze | |
| Schartenhöhe | 625 m ↓ Gramaisattel | |
| Koordinaten | 47° 24′ 44″ N, 11° 36′ 18″ O | |
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| Gestein | Alpiner Muschelkalk, Wettersteinkalk | |
| Alter des Gesteins | Anisium – Unteres Karnium | |
Das Sonnjoch ist ein 2457 m ü. A. hoher Berg im östlichen Karwendel und Hauptberg der gleichnamigen Sonnjochgruppe.
Das Sonnjoch ist ein freistehender, markanter Berg, der eingebettet zwischen dem Engtal im Westen und dem Falzthurntal im Osten liegt. Im Norden trennt ihn der steile Abbruch zum Bärenlahner Sattel (1994 m ü. A.) von der Schaufelspitze. Von seinem Gipfel lässt sich die gesamte Hinterautal-Vomper-Kette bis zur Birkkarspitze überblicken, nach Nordosten sieht man über das über 1200 Meter tieferliegende Falzthurntal auf den Achensee und das dahinterliegende Rofangebirge. Bei guter Fernsicht ist außerdem der komplette Hauptkamm der Ostalpen vom Großglockner bis zu den Stubaier Alpen zu sehen. Während seine Südwestseite mäßig steil ansteigt und im oberen Bereich durch den dunklen Alpinen Muschelkalk geprägt ist, fällt das Sonnjoch in alle anderen Richtungen steil bis senkrecht in Wände aus hellem Wettersteinkalk ab.
Von 1842 bis 1843 unternahm der damalige k.k. Salinen-Directions-Praktikant von Hall in Tirol, Marko Vincenc Lipold, zahlreiche barometrische Höhenmessungen im Auftrag des Geognostisch-montanistischen Verein für Tirol und Vorarlberg, bei der das Sonnjoch mit 7785 Wiener Fuß (2461 m) gemessen wurde.
Das Sonnjoch zählt zu den beliebtesten Gipfeln des Karwendels, vor allem wegen seiner guten Aussicht und seines nicht allzu schweren Aufstiegs.
Eine Überquerung des Sonnjochs ist über den Anstieg via Bärenlahner Sattel und dem Abstieg via Normalweg möglich.