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Asparagus officinalis (Gemüsespargel), Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Asparagus | ||||||||||||
| L. |
Spargel (Asparagus), von lateinisch asparagus, ist eine Pflanzengattung in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Spargel-Arten sind in der Alten Welt in Eurasien und Afrika weitverbreitet. Es gibt einige Arten und Kulturformen, die als Zierpflanzen verwendet werden. Die wirtschaftlich wichtigste Art dieser Gattung ist der Gemüsespargel (Asparagus officinalis).



Asparagus-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Sie bilden meist kurze Rhizome als Überdauerungsorgane. Die aufrechten oder oft kletternden Stängel sind verzweigt; in den Achseln der Stängel und Verzweigungen werden laubblattähnliche, grüne Sprossachsen, sogenannte Phyllokladien gebildet. Diese stehen selten einzeln, sondern meist in Büscheln und sind flach und dreikantig bis fast stielrund. Die angedrückt am Stängel angeordneten Blätter sind nicht grün, meist relativ klein, schuppenförmig und fleischig bis häutig; ihre Basis ist zu harten Dornen umgebildet.
Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu mehreren in den Blattachseln oder manchmal in traubigen oder doldigen Blütenständen zusammen. Über jeweils einem häutigen Deckblatt steht ein gegliederter Blütenstiel.
Die relativ kleinen, dreizähligen Blüten sind meist zwittrig, seltener eingeschlechtig. Sind die Blüten eingeschlechtig, dann sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die sechs gleichgestaltigen, glockig bis fast kugelig zusammenstehenden Blütenhüllblätter sind frei oder manchmal an ihrer Basis verwachsen. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden. Die Staubfäden sind meist mit den Blütenhüllblättern mehr oder weniger lang verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält einige Samenanlagen.
Die kugeligen Beeren enthalten einige oder häufig nur einen Samen. Die Beeren einiger Arten sind giftig.















Die Gattung Asparagus besitzt ein weites Verbreitungsgebiet in Eurasien und Afrika. Spargelpflanzen gedeihen von gemäßigten bis tropischen Gebieten. Das Zentrum der Artenvielfalt liegt an der Südspitze Afrikas im Florenreich der Capensis. In China kommen etwa 31 Arten, davon 15 nur dort vor, etwa 15 Arten davon kommen in Europa vor.
Mehrere Arten werden in Australien als invasive Neophyten bewertet. Dazu bekannt sind: Asparagus aethiopicus, Asparagus africanus, Asparagus asparagoides, Asparagus declinatus, Asparagus plumosus, Asparagus scandens.
Die Gattung Asparagus gehört zur Unterfamilie Asparagoideae innerhalb der Familie der Asparagaceae.
Die Gattung Asparagus wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 313 aufgestellt. Der Gemüsespargel (Asparagus officinalis) wurde 1978 als Lectotypus von Marais & Coode in Liliacees, in Fl. Mascareignes, 183, S. 8 festgelegt. Synonyme für Asparagus L. sind: Asparagopsis (Kunth) Kunth, Elachanthera F.Muell. Ob die Arten der Gattungen Myrsiphyllum Willd. und Protasparagus Oberm. in die Gattung Asparagus eingegliedert sind, wird diskutiert, auch dies führt zu der großen Schwankung der Artenzahlen in der Literatur.
Unter Einbeziehung der Gattungen Myrsiphyllum Willd. und Protasparagus Oberm. umfasst die Gattung Asparagus L. je nach Autor 160 bis 300 Arten (Auswahl):
Die frisch austreibenden Stängel des Gemüsespargels (Asparagus officinalis) sind ein geschätztes Gemüse. Einige Arten und Kulturformen werden in Gärten, auf Balkonen und in Räumen als Zierpflanzen verwendet.