| Spilochaetosoma californicum | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Spilochaetosoma | ||||||||||||
| Smith, 1917 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Spilochaetosoma californicum | ||||||||||||
| Smith, 1917 |
Spilochaetosoma californicum ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde 1917 von dem US-amerikanischen Entomologen Harrison E. Smith erstbeschrieben und der neu eingeführten Gattung Spilochaetosoma zugewiesen. Das Art-Epitheton californicum bezieht sich auf den Fundort des Typusexemplars, der in den Bergen nahe Claremont (Kalifornien) liegt. Der Gattungsname setzt sich zusammen aus den aus dem Altgriechischen stammenden Begriffen spilo für „gefleckt“, chaeto für „borstig“ und soma für „Körper“.
Die monotypische Gattung Spilochaetosoma wird der Tribus Polideini innerhalb der Unterfamilie Tachininae zugeordnet.
Es handelt sich um 7–8 mm lange beborstete Fliegen. Smith (1917) beschrieb die neue Gattung wie folgt: Die Stirn an der Basis der Fühler erreicht fast die Hälfte der Augenbreite. Die Fühler setzen etwas unterhalb der Augenmitte an. Die Stirnborsten reichen bis zum Ansatz des dritten Fühlerglieds, vom Scheitel bis zum Fühleransatz kreuzförmig und neigen sich von dort bis etwa zur Hälfte der Parafacialia nach unten. Außerhalb der Stirnborstenreihe befindet sich eine parallele Borstenreihe und vereinzelte borstige schwarze Haare bis zu den Augenrändern. Die Parafrantalia sind vorn doppelt so breit wie am Scheitel. Orbitalborsten fehlen. Die Ocellarborsten sind stark nach vorn geneigt. Die Kopfbreite am Mundrand ist so groß wie an der Fühlerbasis. Die Vibrissen sind kreuzförmig und setzten weit oberhalb des vorderen Mundrandes an, jeweils mit zwei oder drei Borsten besetzt. Die Fühler reichen bis zur Gesichtsmitte, das zweite und dritte Glied sind gleich lang. Die Arista (Fühlerborste) ist unbehaart, das zweite Glied so breit wie lang. Die Parafacialia sind an der unteren Hälfte unbehaart. Die Wangen sind fast halb so hoch wie das Auge. Die Augen sind dicht behaart. Die apikale Zelle mündet weit vor der äußersten Flügelspitze in die Costa und ist offen. Die vierte Längsader hat über die Biegung hinaus einen Aderanhang. Der Hinterleib ist eiförmig, mit Diskal- und Rand-Makrochaeten (kräftige Borsten) besetzt. Das Hypopygium ist deutlich vorgestreckt und unterhalb des Venters (Hinterleibsunterseite) doppelt gefaltet.
Das männliche Typusexemplar beschrieb Smith (1917) wie folgt: Es handelt sich um eine kräftig gebaute, schwarze Fliege. Das erste und zweite Fühlerglied, die Palpen, die Rüsselspitze, die Seiten der ersten drei Abdominalsegmente sowie das Hypopygium sind gelb. Die frontale Vitta ist undurchsichtig samtig dunkelbraun, die Parafontalia und Fascialia silbrig bestäubt mit einem schwachen Goldton in bestimmten Lichtreflexen. Die Gesichtsseiten sind etwa halb so breit wie die mittlere Vertiefung. Die Wangen sind dicht mit borstigen schwarzen Haaren besetzt. Der Rüssel ist kurz, glänzend schwarz und im mittleren Drittel chitinisiert, an der Spitze fleischig. Die Stirn ist am Scheitel fast halb so breit wie das Auge. Der Thorax ist grau bestäubt, mit vier auffälligen schwarzen Vittae. Folgende Borstenanordnung gilt: postsuturale dorsozentrale Borsten drei, Sternopleurale vier. Die apikalen zwei Drittel des Scutellums sind gelblich, mit drei Paaren langer Rand-Makrochaeten und einem kräftigen Diskalpaar. Die Beine sind schwarz, die vorderen Pulvilli etwa anderthalbmal so lang wie das letzte Tarsalglied. Die mittlere Tibien tragen an der äußeren Vorderseite eine Reihe von vier langen, kräftigen Borsten, die hinteren Tibien sind kammförmig mit einer Reihe ungleich langer Borsten besetzt. Die Haare des Hinterleibs sind niedergedrückt. Das zweite Abdominalsegment trägt ein kräftiges Paar Diskal- und Randborsten, das dritte ein Diskalborstenpaar und eine Randborstenreihe, und das vierte Segment eine Diskal- und eine Randborstenreihe. Das Hypopygium trägt auf dem ersten und zweiten Segment viele kräftige schwarze Borsten. Die Flügel sind entlang der Costa schwach dunkel gefärbt, die Flügeladern bräunlich, die dritte Längsader trägt an ihrer Basis sechs oder sieben Borsten. Das hintere Ende der hinteren Querader liegt näher am Flügelrand als an der kleinen Querader. Die Calyptrae (Schüppchen) sind weißlich.
Spilochaetosoma californicum kommt im Südwesten der Vereinigten Staaten vor. Nachweise gibt es aus Arizona, Kalifornien, Nevada, Utah.
Spilochaetosoma californicum ist ein Endoparasitoid von Skorpionen. Bekannte Wirte sind Anuroctonus phaiodactylus und Paravaejovis spinigerus.