Sport frei ist ein Sportlergruß aus der Arbeitersport-Bewegung. Aktuell wird er vor allem in Ostdeutschland verwendet.
Nach 1945 wurde der Gruß in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wieder eingeführt. Mit diesem Gruß (Trainer: „Wir begrüßen uns mit einem Sport …“ Sportler: „… frei!“) wurden in der DDR auch der schulische Sportunterricht und jede Form von (Mannschafts-)Training begonnen, aber auch Wettkämpfe unterschiedlicher Sportarten.
Heute wird der Gruß vorwiegend in Ostdeutschland verwendet.
„Sport frei“ ist (noch) kein Kampfbegriff der Neonazi-Szene (Stand 2026). Mitte der 2000er Jahre geschah es vielmehr in Ostdeutschland, dass neonazistische Fußballer vor einem Spielbeginn zur „Begrüßung“ des Schiedsrichters und der anderen Mannschaft „Sieg Heil“ anstelle des üblichen „Sport frei“ riefen. Dennoch versuchte z. B. ein rechtes Modelabel, den Begriff für die Hooligan-Szene zu kapern. Inzwischen nutzt die AfD dieses Motto, um unter der Überschrift „Sport frei, Deutschland! Heimat stärken. Sport fördern“ für die Ziele der AfD in Bezug auf die Sportförderung zu werben.
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