Spreddig Gemeinde Hambergen | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 17′ N, 8° 50′ O | |
| Fläche: | 2,56 km² | |
| Eingemeindung: | 1. April 1929 | |
| Eingemeindet nach: | Ströhe | |
| Postleitzahl: | 27729 | |
| Vorwahl: | 04793 | |
Lage von Spreddig in Niedersachsen | ||
Spreddig ist ein Ortsteil der Gemeinde Hambergen im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde.
Spreddig ist eine zerstreut bebaute Ansiedlung östlich der Bundesstraße 74 zwischen Hambergen im Nordwesten, Heilsdorf im Nordosten und Ströhe im Süden.
Spreddig wurde im 18. Jahrhundert als Moorkolonie im Amt Osterholz des Königreichs Hannover gegründet. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Osterholz im Departement der Wesermündung. 1814 fiel Spreddig an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Osterholz. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Spreddig ab 1885 zum Kreis Osterholz. Am 1. April 1929 wurde Spreddig nach Ströhe eingemeindet. Ströhe wiederum wurde am 1. April 1937 nach Hambergen eingemeindet.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 51 | |
| 1845 | 116 | |
| 1871 | 174 | |
| 1885 | 180 | |
| 1895 | 179 | |
| 1910 | 205 | |
In Spreddig hat der Heimatverein Ströhe/Spreddig an der Sandstraße eine Museumsanlage mit einer Moorkate nach historischem Vorbild errichtet.