
Als Stachelpilze wird eine nicht näher verwandte Gruppe von Ständerpilzen zusammengefasst, bei denen die sporenbildenden Schichten nicht durch Lamellen oder Röhren, sondern durch Stacheln vergrößert sind. Die bekanntesten essbaren Vertreter sind der Semmelstoppelpilz, Habichtspilz und Zitterzahn sowie die Stachelbärte etwa der Igelstachelbart. Zu Ende des 20. Jhh. wurden neue Arten in Deutschland als Neobiota beschrieben.
Die meist unter Stachelpilzen verstandenen Gattungen sind:
Da die Stachelpilze taxonomisch und genetisch teilweise sehr entfernt voneinander stehen, sind sie ein Beispiel für eine konvergente Evolution.