| Perlschweife | ||||||||||||
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Chinesischer Perlschweif (Stachyurus chinensis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Stachyuraceae | ||||||||||||
| J.Agardh | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Stachyurus | ||||||||||||
| Siebold & Zucc. |


Die Perlschweife (Stachyurus), auch Schweifähren genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stachyuraceae. Sie haben ihre Areale im östlichen Asien.
Bei den Stachyurus-Arten handelt es sich um sommergrüne oder halbimmergrüne Sträucher, gelegentlich auch um kleine Bäume.
Die wechselständigen, ungeteilten Laubblätter sind oval und vorne dreieckig zugespitzt bis breit lanzettlich, bei Stachyurus salicifolius schmal lanzettlich. Der Blattrand ist meist fein gesägt, bei einigen Arten auch mit größeren stumpfen Zähnen. Am Grunde jedes Laubblattes stehen zwei lang zugespitzte Nebenblätter, die allerdings früh abfallen.
Die Pflanzen sind zwittrig oder funktionell diözisch. Typisch sind die Blütenstände, die im zeitigen Frühjahr meist vor den Blättern erscheinen. In jeder Knospe entsteht eine bei den meisten Arten nach unten hängende, bei einigen auch aufrechte, perlenkettenähnliche Traube. Die radiärsymmetrischen, kurz gestielten, weißlichen bis gelblichen Blüten sind vierzählig. Die Blüten sind zwittrig oder funktionell eingeschlechtlich. Die glockenförmige Blütenhülle besteht aus vier Kronblättern und vier ähnlich gestalteten, aber kleineren Kelchblättern, die sich an den Rändern jeweils weit überdecken. Die acht Staubblätter stehen in zwei Kreisen. Der oberständige, vierfächrige Fruchtknoten mit kurzem Griffel ist oberständig. Es ist ein Diskus vorhanden. Es wird eine Beere mit ledrigem Perikarp gebildet. Die Samen besitzen einen Arillus.
Den Japanischen Perlschweif und den Chinesischen Perlschweif findet man manchmal als Zierpflanze, allerdings meist in botanischen Gärten. Ansonsten ist die Gattung wirtschaftlich völlig bedeutungslos.
Alle Arten der Gattung kommen aus Ostasien, davon Stachyurus praecox aus Japan, die anderen Arten kommen in China bis zum Himalaya vor.
Alle Arten wachsen als Unterwuchs in Wäldern oder in Dickichten am Waldrand.
Die Gattung besteht je nach Auffassung aus fünf bis acht Arten, die sich vor allem in der Form, Beschaffenheit und Berandung der Blätter unterscheiden.