| Stainach (Ehemalige Gemeinde) Ortschaft Katastralgemeinde Stainach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Liezen (LI), Steiermark | |
| Gerichtsbezirk | Liezen | |
| Koordinaten | 47° 32′ 1″ N, 14° 6′ 30″ O | |
| Höhe | 655 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 1799 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 441 (2001) | |
| Fläche d. KG | 10,26 km² (31. Dez. 2023) | |
| Postleitzahl | 8950 Stainach | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Gemeindekennziffer | 61267 | |
| Ortschaftskennziffer | 15881 | |
| Katastralgemeindenummer | 67315 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Stainach-Zentrum Stainach-Umgebung (61267 000/001) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk | ||
Stainach ist eine ehemalige Marktgemeinde mit 1943 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013) in der Steiermark im Gerichtsbezirk Liezen, Bezirk Liezen. Seit 1. Jänner 2015 ist sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der ehemaligen Gemeinde Pürgg-Trautenfels unter dem Namen „Stainach-Pürgg“ zusammengeschlossen.
Der Ort ist ein Bahnknotenpunkt (Bahnhof Stainach-Irdning), hier trifft die Salzkammergutbahn auf die Ennstalbahn.
Stainach liegt im Ennstal im österreichischen Bundesland Steiermark.
Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2026):
Die Gemeinde bestand aus der Katastralgemeinde Stainach.
Um 1195 wird ein Hiltigrims von Gruscharn erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf „Gruscharn“ wurde ab 1659 Stainach genannt. Das Geschlecht der Stainacher wurde im 18. Jahrhundert in den Grafenstand erhoben. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850.
Der Bau der Ennstalbahn 1875 und der Ausseerbahn 1877 erschlossen die ehemalige Gemeinde. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die ehemalige Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich. Seit 1958 ist der Ort auch Sitz einer eigenen Pfarre.
Stainach wird – jedoch nicht mit völliger Sicherheit – als Geburtsort des salischen Papstes Gregor V. (972–999) überliefert; dort sollen seine Eltern einen Herrschaftssitz besessen haben.
Gernot Schweiger (SPÖ) war Bürgermeister bis zur Gemeindereform 2015. Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 6 ÖVP, 8 SPÖ, 1 FPÖ.
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. April 1985.
Das Gemeindewappen zeigt „Im roten Schild eine Stufenpyramide von drei behauenen silbernen Steinen“.


Siehe: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stainach-Pürgg
Der Ort ist Sitz der Agrarbezirksbehörde.