Stechpalmen

Stechpalmen

Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium), Illustration

Systematik
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Stechpalmenartige (Aquifoliales)
Familie: Stechpalmengewächse
Gattung: Stechpalmen
Wissenschaftlicher Name der Familie
Aquifoliaceae
DC. ex A.Rich.
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Ilex
L.

Die Stechpalmen (Ilex) auch Hülsen (Hülsdorn, Stechhülsen), Hulst, Winterbeeren, Christdorn oder (in Österreich) auch Schradler genannt, sind die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae) innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Einige Arten und Sorten sind Zierpflanzen für Parks und Gärten. Die Zweige mit den roten Früchten werden in Großbritannien, in Frankreich und Nordamerika als Weihnachtsdekoration verwendet und werden zunehmend auch in Mitteleuropa populär. Die einzige in Mitteleuropa heimische Vertreterin dieser Gattung ist die Europäische Stechpalme.

Etymologie

Alle westgermanischen Sprachen haben ein indogermanisches Stammwort als hul- (ahd. hulis, huls > (Stech-)Hülsen; mittelniederländisch huls > niederländisch hulst; altenglisch holeġn > englisch holly, daraus Hollywood) behalten. Als einzige unter den romanischen Sprachen hat die französische Sprache das germanische Wort *hulis als houx entlehnt. Das gleiche indogermanische Stammwort erklärt keltische Wörter wie walisisch celyn, bretonisch kelen(n) und irisch cuileann.

Im Gegensatz dazu behielten die meisten romanischen Sprachen das lateinische Wort acrifolium (lat. ‚nadelblätterig, Stechpalme‘; von lateinisch acris ‚spitz‘ und lateinisch folium ‚Blatt‘), das später als aquifolium falsch interpretiert wurde. Auch Agrifolium war eine Bezeichnung für verschiedene Ilex-Arten. So verwenden auch das Italienische agrifoglio und das Okzitanische grefuèhl ((a)grifou(i)l, daraus die falsche Französisierung Aigrefeuille).

Beschreibung

Die Ilex-Arten sind sich in den generativen Merkmalen ähnlich, aber die Laubblätter sind unterschiedlich.

Vegetative Merkmale

Stamm und Borke von Ilex mitis
Heterophyllie bei der Europäischen Stechpalme (Ilex aquifolium)

Die Ilex-Arten sind sommer- oder immergrüne Bäume und Sträucher, die Wuchshöhen von 2 bis 25 Metern erreichen. Die Ilex-Arten enthalten kein Harz.

Die meist wechselständig und zweizeilig, selten gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist gestielt. Bei manchen Arten liegt Heterophyllie vor. Die oft ledrigen, manchmal pergamentartigen bis häutigen Blattspreiten sind einfach, die Blattränder glatt oder gesägt bis dornig. Die relativ kleinen Nebenblätter sind haltbar oder früh vergänglich und hinterlassen eine schwielige Narbe.

Vierzählige Blüte der Europäischen Stechpalme (Ilex aquifolium) im Detail

Generative Merkmale

Ilex-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die seitenständigen, zymösen Blütenstände sind meist verzweigt.

Blütendiagramm von Ilex aquifolium
Illustration von Ilex malabarica mit sechszähligen Blüten
Illustration Torrey's Flora of NY von Ilex glabra
Illustration aus Addisonia - colored illustrations and popular descriptions of plants der Myrtenblättrigen Stechpalme (Ilex myrtifolia)

Die funktional eingeschlechtigen Blüten sind relativ klein, unscheinbar, radiärsymmetrisch und meist vier- bis sechszählig mit doppelter Blütenhülle; es können auch bis zu 23 Blütenblätter in einem Kreis sein. Die Kelchblätter sind haltbar. Die Kronblätter sind nur an ihrer Basis oder bis zur Hälfte ihrer Länge verwachsen, und die Kronlappen überlappen sich dachziegelartig. Die Kronblätter sind oft weiß oder cremefarben, selten grün, gelb, rosafarben bis rot. Bei den männlichen Blüten sind meist je vier bis acht Kelch- und Kronblätter vorhanden. Es ist nur der äußere Kreis mit vier bis acht Staubblättern vorhanden. Die länglich-eiförmigen Staubbeutel öffnen sich der Länge nach. Bei den männlichen Blüten ist ein rudimentärer Fruchtknoten vorhanden. Bei den weiblichen Blüten sind meist je vier bis acht Kelch- und Kronblätter vorhanden. Die Staminodien sind pfeil- oder herzförmig. Vier bis acht oder zehn Fruchtblätter sind zu einem oberständig, eiförmigen, vier- bis acht- oder selten zehnkammerige Fruchtknoten verwachsen; er ist selten flaumig behaart. Ein Griffel ist selten entwickelt. Die meist gelappte Narbe ist kopf-, scheiben- oder säulenförmig. Es wird am Fruchtknoten bzw. Pistillode Nektar abgesondert oder es ist ein Diskus vorhanden.

Die bei Reife roten, braunen bis schwarzen, selten grün bleibenden (beispielsweise Ilex chapaensis), meist kugeligen Steinfrüchte enthalten vier bis sechs, einen bis zehn oder sogar bis zu 23 Steinkerne (manchmal Samen genannt). Bei den Steinfrüchten ist das Exokarp häutig oder pergamentartig und das Mesokarp fleischig. Bei den Steinkernen ist das Endokarp glatt, ledrig, holzig oder steinhart, gerillt, gerillt-gefurcht oder runzelig und/oder grubig.

Systematik und Verbreitung

Taxonomie

Die Gattung Ilex wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1, S. 125 aufgestellt. Der Gattungsname Ilex stammt aus der lateinischen Sprache und bedeutet „eine Art Eiche mit stacheligem Laube und kleiner Eichel, Stecheiche oder Steineiche“. Typusart ist Ilex aquifolium L. Synonyme Ilex L. sind: Agrifolium Hill, Aquifolium Mill., Macoucoua Aubl., Nemopanthus Raf., Prinos L., Ilicioides Dum. Cours. nom. rej., Pileostegia Turcz. nom. illeg. non Hook. f. & Thomson. Als gültige Erstveröffentlichung für die Familie Aquifoliaceae wurde Friedrich von Berchtold und Karl Bořiwog Presl: O Přirozenosti rostlin, aneb rostlinar, 2, 110, 1825, S. 440, 438 festgelegt. Ein Synonym für Aquifoliaceae Bercht. & J.Presl nom. cons. ist Ilicaceae Dumort.

Innere Systematik, Arten und Verbreitung

Die Gattung Stechpalmen (Ilex) ist weltweit in allen Klimazonen verbreitet; die meisten ihrer Arten gedeihen in den Tropen und Subtropen, Zentren der Verbreitung sind Ostasien und Südamerika. Im tropischen Afrika gibt es nur eine, nur zwei Arten kommen im nördlichen Australien vor. In Nordamerika gibt es 17 Arten, in Europa vier, in der Volksrepublik China 204, von denen 149 nur dort vorkommen. Nur wenige Arten der Gattung dringen in Nordamerika und Ostasien auch in die gemäßigten Gebiete vor. In Mitteleuropa ist nur eine Ilex-Art heimisch, die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium); sie ist in Westeuropa und im Mittelmeerraum verbreitet.

Untergattung Prinos: Ilex asprella Habitus und Laubblätter
Untergattung Prinos: Ilex macropoda; Baumkrone im Herbst
Untergattung Prinos: Ilex serrata ohne Blätter mit Früchten

Die Gattung Ilex umfasst 400 bis 600 Arten und wird in drei Untergattungen gegliedert:

Untergattung Ilex Sektion Ilex: Zweig mit Laubblättern von Ilex bioritsensis
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Ilex corallina: Zweig mit wechselständigen, gestielten Laubblättern und jungen Früchten
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Chinesische Stechpalme (Ilex cornuta)
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Illustration von Ilex dipyrena
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Ilex fargesii: Zweige mit wechselständigen, gestielten Laubblättern
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Ilex georgei: Zweig mit Laubblättern
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Ilex integra: Zweig mit Laubblättern und vierzähligen Blüten
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Ilex latifolia
Untergattung Ilex Sektion Ilex: Habitus von Ilex pernyi
Untergattung Ilex Sektion Lioprinus: Laubblätter und Früchte von Ilex chinensis
Untergattung Ilex Sektion Lioprinus: Laubblätter und Früchte von Ilex rotunda
Untergattung Ilex Sektion Lioprinus: Blütenstände mit Blüten im Detail von Ilex rotunda
Untergattung Ilex Sektion Paltoria: Japanische Stechpalme (Ilex crenata)
Untergattung Ilex Sektion Paltoria: Zweig mit gestielten, einfachen Laubblättern und Blütenstand von Ilex pedunculosa
Untergattung Ilex Sektion Paltoria: Ilex pedunculosa
Untergattung Ilex Sektion Paltoria: Laubblätter und Blüten von Ilex sugerokii
Untergattung Ilex Sektion Paltoria: Habitus der Yunnan-Stechpalme (Ilex yunnanensis)
Untergattung Ilex Sektion Pseudoaquifolium: Ilex championii
Untergattung Ilex Sektion Pseudoaquifolium: Illustration von Ilex pubescens
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern, Blüten und Früchten von Ilex anomala
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und sechszähligen Blüten von Ilex anomala
Untergattung Ilex: Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium)
Untergattung Ilex: Kleinblättrige Stechpalme (Ilex canariensis)
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und Früchten von Ilex cassine
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und Früchten von Ilex colchicum
Untergattung Ilex: Zweig mit wechselständigen, einfachen Laubblättern von Ilex cymosa
Untergattung Ilex: Zweig ohne Laubblätter mit Früchten von Ilex decidua
Untergattung Ilex: Ilex dimorphophylla
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und Früchten von Ilex dumosa
Untergattung Ilex: Zweig mit Früchten von Ilex gardneriana
Untergattung Ilex: Zweig mit Früchten von Ilex geniculata
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Ilex kunthiana
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und Früchten von Ilex laevigata
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Ilex leucoclada
Untergattung Ilex: Ilex mitis
Untergattung Ilex: Zweig mit wechselständigen, gestielten Laubblättern von Ilex montana
Untergattung Ilex: Ilex mucronata
Untergattung Ilex: Habitus von Ilex myrtifolia
Untergattung Ilex: Amerikanische Stechpalme (Ilex opaca)
Untergattung Ilex: Mate-Strauch (Ilex paraguariensis)
Untergattung Ilex: Zweig mit Laubblättern und Blüten von Ilex rugosa
Untergattung Ilex: Zweig mit wechselständigen Laubblättern und Früchten von Ilex sapotifolia
Untergattung Ilex: Zweige mit Früchten ohne Laubblätter von Ilex verticillata
Untergattung Ilex: Laubblätter und Früchte von Ilex vomitoria
  • Untergattung Ilex L.: Sie enthält die restlichen über 400 Arten und wird in sechs Sektionen gegliedert (Auswahl):
    • Sektion Ilex L. (Syn.: Sect. Aquifolium Gray): In China sowie Taiwan vorkommende Arten:
      • Ilex arisanensis Yamam.: Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in einer Höhenlage von etwa 800 Metern nur im Alishan-Gebirge auf der Hauptinsel Taiwan.
      • Ilex austrosinensis C.J.Tseng: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi und Hainan vor.
      • Ilex bioritsensis Hayata: Sie kommt in China und in Taiwan vor.
      • Ilex brachyphylla (Hand.-Mazz.) S.Y.Hu: Sie kommt nur im südwestlichen Hunan vor.
      • Ilex buergeri Miq.: Sie ist in Japan und in den chinesischen Provinzen südliches Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Hubei, Hunan, Jiangxi sowie Zhejiang verbreitet.
      • Ilex centrochinensis S.Y.Hu: Sie gedeiht in Höhenlagen von 500 bis 1000 Metern in den chinesischen Provinzen natürlich in Chongqing (Fengjie, Wushan), Hubei sowie Yunnan und kultiviert in Anhui.
      • Ilex chartaceifolia C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie kommt in zwei Varietäten im nordwestlichen und im westlichen Yunnan vor.
      • Ilex chengkouensis C.J.Tseng: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Chongqing sowie Sichuan vor.
      • Ilex chingiana Hu & Tang: Sie kommt in drei Varietäten in Guangdong, Guangxi, Guizhou und Hunan vor.
      • Ilex chuniana S.Y.Hu: Sie kommt im südlichen Guangdong und in Hainan vor.
      • Ilex ciliospinosa Loes.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 500 bis 2600, selten bis zu 3100 Meter in den chinesischen Provinzen südöstliches Hubei, Sichuan, Yunnan sowie im südöstlichen Autonomen Gebiet Tibet.
      • Ilex cinerea Champ.: Sie kommt in Guangdong, Hainan, Hongkong und Vietnam vor.
      • Ilex confertiflora Marr.: Sie kommt in zwei Varietäten in Guangdong, Guangxi und Hainan vor.
      • Ilex corallina Franch.: Sie gedeiht mit zwei Varietäten in Höhenlagen von meist 700 bis 2400 (400 bis 3000) Metern in den chinesischen Provinzen Chongqing, südlichen Gansu, Guizhou, Hubei, Hunan, Sichuan sowie Yunnan.
      • Chinesische Stechpalme (Ilex cornuta Lindl. & Paxton): Sie ist in China und Korea verbreitet.
      • Ilex cupreonitens C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1800 bis 2200 Metern nur im südöstlichen Yunnan.
      • Ilex cyrtura Merr.: Sie ist in Bhutan, nördlichen Myanmar und in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi, Guizhou sowie nordwestlichen Yunnan verbreitet.
      • Ilex dabieshanensis K.Yao & M.P.Deng: Sie kommt nur im westlichen Anhui vor.
      • Ilex dasyclada C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie kommt nur im südlichen Yunnan vor.
      • Ilex delavayi Franch.: Es sind fünf Varietäten beschrieben worden. Sie kommen im nördlichen Myanmar, Tibet und in Sichuan sowie Yunnan vor.
      • Ilex denticulata Wall.: Sie kommt in Indien und im südlichen Yunnan vor.
      • Ilex dianguiensis C.J.Tseng: Sie kommt in Guizhou und Yunnan in Höhenlagen von 1400 bis 2000 Metern vor.
      • Ilex dicarpa Y.R.Li: Sie kommt nur im südöstlichen Tibet vor.
      • Himalaja-Stechpalme (Ilex dipyrena Wall.): Sie ist im nördlichen Indien, Pakistan, Bhutan, Nepal, im nördlichen Myanmar, südöstlichen Tibet und in den chinesischen Provinzen südwestliches Hubei, südwestliches Sichuan (nur Muli) sowie Yunnan verbreitet.
      • Ilex dunniana H.Lév. (Syn.: Ilex chieniana S.Y.Hu, Ilex fangii (Rehder) S.Y.Hu): Sie gedeiht in Höhenlagen von 700 bis 2200 Metern in den chinesischen Provinzen östliches Guizhou, westliches Hubei, südwestliches Sichuan sowie nordöstliches Yunnan.
      • Ilex euryoides C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht in offenen Wäldern in Höhenlagen von 800 bis 1500 Metern nur in Lichuan im westlichen Teil der chinesischen Provinz Hubei.
      • Ilex fargesii Franch.: Sie gedeiht mit drei Varietäten in Höhenlagen von 1500 bis 3000 Metern in den chinesischen Provinzen Hunan, Sichuan, westliches Hubei, südliches Shaanxi sowie südliches Gansu.
      • Ilex fengqingensis C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie gedeiht in Wäldern und am Waldrand in Höhenlagen von 2700 bis 2800 Metern nur im westlichen Teil der chinesischen Provinz Yunnan.
      • Ilex ficoidea Hemsl.: Sie ist in China und Japan verbreitet.
      • Ilex formosana Maxim.: Sie ist mit zwei Varietäten in China, Taiwan und auf den Philippinen verbreitet.
      • Ilex franchetiana Loes.: Sie ist mit zwei Varietäten im nördlichen Myanmar und in den chinesischen Provinzen Guizhou, Hubei, Sichuan, im nordöstlichen Yunnan sowie im südöstlichen Autonomen Gebiet Tibet verbreitet.
      • Ilex georgei Comber: Sie ist in Yunnan, im westlichen Sichuan, im Autonomen Gebiet Tibet und im nördlichen Myanmar sowie nordöstlichen Indien verbreitet.
      • Ilex gingtungensis H.W.Li ex Y.R.Li: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1800 bis 2500 Metern nur im südlichen sowie westlichen Teil der chinesischen Provinz Yunnan (nur in Fengqing und Jingdong).
      • Ilex glomerata King: Sie ist in Malaysia, Myanmar, Vietnam und in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi sowie Hunan verbreitet.
      • Ilex graciliflora Champ. ex Benth.: Dieser Endemit gedeiht auf niedrigen bis mittleren Höhenlagen nur in Hongkong einschließlich der Insel Lantau.
      • Ilex gracilis C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern in Höhenlagen von 2300 bis 2900 Metern nur in Gongshan im nordwestlichen Teil der chinesischen Provinz Yunnan.
      • Ilex guangnanensis C.J.Tseng ex Y.R.Li: Sie kommt nur im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex hookeri King: Sie kommt in Indien, Bhutan, im nördlichen Myanmar, in Tibet und im nordwestlichen Yunnan vor.
      • Ilex hylonoma Hu & Tang: Sie kommt in zwei Varietäten in Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Sichuan und Zhejiang vor.
      • Ilex integra Thunb.: Sie ist in China, Taiwan, Korea und Japan verbreitet.
      • Ilex intermedia Loes. ex Diels: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi und Sichuan vor.
      • Ilex intricata Hook. f. (Syn.: Ilex asiatica Sprengel nom. illeg. superfl. non L., Ilex integra var. leucoclada Maxim., Ilex leucoclada (Maxim.) Makino, Ilex othera Sprengel): Sie ist in Bhutan, Nepal, nördlichen Myanmar, im südöstlichen Teil des Autonomen Gebietes Tibet (nur in Mêdog) und den chinesischen Provinzen westlichen Sichuan sowie nordwestlichen Yunnan (nur Gongshan) verbreitet.
      • Ilex kaushue S.Y.Hu: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi, Hainan, Hubei, Hunan, Sichuan sowie südöstliches Yunnan vor.
      • Ilex kunmingensis H.W.Li ex Y.R.Li: Sie kommt in zwei Varietäten in Yunnan in Höhenlagen von 2100 bis 2500 Metern vor.
      • Ilex latifolia Thunb.: Sie ist in China und Japan verbreitet.
      • Ilex liana S.Y.Hu: Sie kommt in Höhenlagen von 2800 bis 2900 Metern nur im südlichen Yunnan vor.
      • Ilex macrostigma C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie kommt nur im nordwestlichen Yunnan vor.
      • Ilex marlipoensis H.W.Li ex Y.R.Li: Sie kommt nur im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex medogensis Y.R.Li: Sie kommt nur im südöstlichen Tibet vor.
      • Ilex melanotricha Merr.: Sie kommt im nördlichen Myanmar, in Tibet und in den chinesischen Provinzen in Chongqing sowie Yunnan vor.
      • Ilex micropyrena C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie kommt nur im nordwestlichen Yunnan vor.
      • Ilex miguensis S.Y.Hu: Dieser Endemit in Höhenlagen von 3300 bis 3600 Metern nur im südöstlichen Tibet.
      • Ilex nanningensis Hand.-Mazz.: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi und Hainan vor.
      • Ilex ningdeensis C.J.Tseng: Sie kommt in Fujian vor.
      • Ilex nothofagacifolia F.K.Ward: Sie ist in Indien, Myanmar und der chinesischen Provinz Yunnan verbreitet.
      • Ilex nubicola C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie kommt nur im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex nuculicava S.Y.Hu: Sie kommt in drei Varietäten in Hainan vor.
      • Ilex oblonga C.J.Tseng: Sie kommt in Guangxi vor.
      • Ilex occulta C.J.Tseng: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guandong sowie Guangxi vor.
      • Ilex peiradena S.Y.Hu: Sie kommt im südlichen Guangxi und in Vietnam vor.
      • Ilex pentagona S.K.Chen, Y.X.Feng & C.F.Liang: Sie kommt in den chinesischen Provinzen westliches Guangxi, Guizhou, Hunan sowie südöstliches Yunnan vor.
      • Ilex perlata C.Chen & S.C.Huang ex Y.R.Li: Sie kommt nur im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex pernyi Franch.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1000 bis 2500 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, südliches Gansu, Guizhou, Henan, westliches Hubei, Hunan, Jiangxi, südliches Shaanxi, Sichuan, Zhejiang sowie im Autonomen Gebiet Tibet.
      • Ilex perryana S.Y.Hu: Sie kommt im nordöstlichen Indien, im nördlichen Myanmar, im südöstlichen Tibet und im nördlichen Yunnan vor.
      • Ilex pingheensis C.J.Tseng: Sie kommt in Fujian vor.
      • Ilex pingnanensis S.Y.Hu: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guangdong und Guangxi vor.
      • Ilex pubilimba Merr. & Chun: Sie kommt in Vietnam und Hainan vor.
      • Ilex punctatilimba C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2500 bis 3000 Metern im nordwestlichen sowie südlichen Yunnan.
      • Ilex robustinervosa C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Sie kommt in Guangdong vor.
      • Ilex sikkimensis Kurz (Syn.: Ilex hookeri King): Sie ist im östlichen Himalaja in Assam, Nepal, Bhutan, im Autonomen Gebiet Tibet und in der chinesischen Provinz Yunnan verbreitet.
      • Ilex subficoidea S.Y.Hu: Sie kommt im nördlichen Vietnam und in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, südliches Hunan sowie Jiangxi vor.
      • Ilex subodorata S.Y.Hu: Sie kommt in den chinesischen Provinzen Guizhou sowie Yunnan vor.
      • Ilex subrugosa Loes.: Sie kommt in Tibet, im westlichen Sichuan und im nordwestlichen Yunnan vor.
      • Ilex suzukii S.Y.Hu: Sie kommt in Taiwan vor.
      • Ilex synpyrena C.J.Tseng: Sie kommt in Yunnan vor.
      • Ilex tenuis C.J.Tseng: Sie kommt in Guangdong vor.
      • Ilex tetramera (Rehd.) C.J.Tseng: Sie kommt in zwei Varietäten in Chongqing, Guangxi, Guizhou, Hunan, Sichuan und Yunnan vor.
      • Ilex trichocarpa H.W.Li ex Y.R.Li: Sie kommt nur im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex tsangii S.Y.Hu: Sie kommt in zwei Varietäten im östlichen Guangdong und in Guangxi vor.
      • Ilex uraiensis Mori & Yamam.: Sie kommt in Taiwan, auf den Ryūkyū-Inseln und in Fujian vor.
      • Ilex venosa C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie kommt in Yunnan vor.
      • Ilex wangiana S.Y.Hu: Sie kommt nur im nordwestlichen Yunnan vor.
      • Ilex wattii Loes.: Sie kommt im nordöstlichen Indien und im südwestlichen Yunnan vor.
      • Ilex wenchowensis S.Y.Hu: Sie kommt in Zhejiang vor.
      • Ilex wugonshanensis C.J.Tseng: Sie kommt in Jiangxi vor.
      • Ilex xizangensis Y.R.Li: Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von etwa 3200 Metern nur im südöstlichen Tibet.
      • Ilex yangchunensis C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Sie kommt in Guangdong vor.
      • Ilex zhejiangensis C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Sie kommt in Zhejiang vor.
    • Sektion Lauroilex S.Y.Hu: In China und Taiwan kommen nur drei Arten vor:
      • Ilex omeiensis Hu & Tang: Sie gedeiht in Mischwäldern und an Berghängen in Höhenlagen von 500 bis 1800 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan (nur in Emei Shan, Hongya, Pingshan).
      • Ilex syzygiophylla C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Dieser Endemit gedeiht in offenen Wäldern und entlang von Fließgewässern in Tälern in Höhenlagen von 600 bis 1600 Metern nur in Ruyuan sowie Yangshan im nördlichen Teil des chinesischen Guangdong.
      • Ilex venulosa Hook. f.: Sie ist in Yunnan, Bhutan, Bangladesch, im nordöstlichen Indien sowie im nördlichen Myanmar verbreitet.
    • Sektion Lioprinus S.Y.Hu: In China und Taiwan kommen etwa 37 Arten vor:
      • Ilex angulata Merr. & Chun: Sie gedeiht im Dickicht und in lichten Wäldern an Berghängen in Höhenlagen von 400 bis 500 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi sowie Hainan.
      • Ilex atrata W.W.Smith: Es gibt zwei Varietäten:
        • Ilex atrata W.W.Smith var. atrata: Sie kommt im nördlichen Myanmar und in Yunnan vor.
        • Ilex atrata var. wangii S.Y.Hu: Sie gedeiht in Lorbeerwäldern an Hängen in Höhenlagen von 2000 bis 2800 Metern im südöstlichen Tibet (nur in Mêdog) sowie in Yunnan (in Gongshan, Luquan, Tengchong).
      • Ilex cheniana T.R.Dudely: Sie kommt nur im westlichen Yunnan vor.
      • Ilex chinensis Sims (Syn.: Ilex jinggangshanensis C.J.Tseng, Ilex myriadenia Hance, Ilex oldhamii Miq., Ilex purpurea Hassk.): Sie kommt in Japan, Taiwan und in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Yunnan sowie Zhejiang vor.
      • Ilex dasyphylla Merr. (Syn.: Ilex flaveomollissima F.P.Metcalf): Sie gedeiht in lichten Wäldern oder Buschwäldern auf Bergen und an Straßenrändern in Höhenlagen von 300 bis 700 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi (nur in Guinan), Hunan und Jiangxi.
      • Ilex dehongensis S.K.Cheng & Y.X.Feng: Dieser Endemit gedeiht in feuchten Wäldern in Höhenlagen von 900 bis 1000 Metern nur in Longchuan im südwestlichen Yunnan vor.
      • Ilex editicostata Hu & Tang (Syn.: Ilex chowii S.Y.Hu): Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern und an Waldrändern an Berghängen in Höhenlagen von 500 bis 1700 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan und Zhejiang vor.
      • Ilex excelsa (Wall.) Hook. f.: Es gibt zwei Varietäten:
        • Ilex excelsa (Wall.) Hook. f. var. excelsa (Syn.: Ilex doniana DC., Ilex elliptica D.Don non Kunth, Ilex nepalensis Sprengel): Sie kommt im nordöstlichen Indien, Bhutan, Nepal und in den chinesischen Provinzen südöstliches Guangxi (nur in Rong) sowie Yunnan vor.
        • Ilex excelsa var. hypotricha (Loes.) S.Y.Hu: Sie kommt in Bangladesch, nördlichen Indien, Bhutan, Nepal und in Yunnan vor.
      • Ilex ferruginea Hand.-Mazz.: Sie gedeiht in dichten Wäldern an Berghängen in Höhenlagen von 1000 bis 1900 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou sowie Yunnan.
      • Ilex ficifolia C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Sie gedeiht in Wäldern auf Hügeln in Höhenlagen von 400 bis 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Hunan, Jiangxi sowie Zhejiang.
      • Ilex godajam (Colebr. ex Wall.) Wall. (Syn.: Ilex capitellata Pierre): Sie kommt in Assam, Sikkim, Bhutan, Nepal, Laos, Myanmar, im nördlichen Vietnam und in den chinesischen Provinzen Guangxi, Hainan, Hunan sowie Yunnan vor.
      • Ilex hirsuta C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern in Höhenlagen von 200 bis 2000 Metern in den chinesischen Provinzen westliches Hubei (nur Lichuan), Hunan (in Xuefeng Shan, Yongshun), Jiangxi (in Shangyou, Suichuan).
      • Ilex huana C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Sie gedeiht in Bergwäldern in tiefen bis mittleren Höhenlagen nur in Baoting, Ledong sowie Wanning in Hainan.
      • Ilex jiuwanshanensis C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht in dichten immergrünen Lorbeerwäldern in Bergregionen hauptsächlich in mittleren Höhenlagen, manchmal bis zu 1500 Metern, nur in Jiuwan Dashan sowie Rongshui im nördlichen Guangxi.
      • Ilex kwangtungensis Merr. (Syn.: Ilex phanerophlebia Merr., Ilex shweliensis H.F.Comber): Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern und in Buschwäldern auf Berghängen in Höhenlagen von 300 bis 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, Hunan, Jiangxi, Yunnan sowie Zhejiang.
      • Ilex lancilimba Merr.: Sie gedeiht in Wäldern oder im Dickicht in Tälern in Höhenlagen von 300 bis 1800 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian (nur in Taining), Guangdong, Guangxi sowie Hainan.
      • Ilex latifrons Chun: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern in Höhenlagen von 1200 bis 1800 Metern in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi, Hainan sowie südöstliches Yunnan.
      • Ilex linii C.J.Tseng: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern und in Pinus massoniana-Wäldern in Höhenlagen von 500 bis 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Jiangxi sowie Zhejiang (nur in Taishun).
      • Ilex litseifolia Hu & Tang: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern und an Waldrändern an Berghängen in Höhenlagen von 700 bis 1100, selten bis zu 2100 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hunan, Jiangxi sowie Zhejiang.
      • Ilex longzhouensis C.J.Tseng (Syn.: Ilex xylosmifolia C.Y.Wu): Sie gedeiht in Wäldern auf Kalksteinhügeln in Höhenlagen von 500 bis 1200 Metern im südwestlichen Guangxi (nur in Longzhou) und im südöstlichen Yunnan (nur in Funing).
      • Ilex lonicerifolia Hayata: Die zwei Varietäten kommen nur in Taiwan vor:
        • Ilex lonicerifolia Hayata var. lonicerifolia (Syn.: Ilex hakkuensis Yamam., Ilex lonicerifolia var. hakkuensis (Yamam.) S.Y.Hu): Dieser Endemit gedeiht in Bergwäldern in niedrigen bis mittleren Höhenlagen in Taiwan nur in Nantou sowie Taichung.
        • Ilex lonicerifolia var. matsudae (Yamam.) Yamam. (Syn.: Ilex matsudae Yamam.): Dieser Endemit gedeiht in immergrünen Wäldern in Höhenlagen von 100 bis 300 Metern im südlichen Taiwan nur auf der Halbinsel Hengchun.
      • Ilex machilifolia H.W.Li ex Y.R.Li: Dieser Endemit gedeiht in Bergwäldern in Höhenlagen von 1700 bis 2000 Metern nur in Malipo im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex maclurei Merr.: Sie kommt in Guangdong und im nördlichen Vietnam vor.
      • Ilex manneiensis S.Y.Hu: Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 2400 bis 3200 Metern in Yunnan.
      • Ilex melanophylla H.T.Chang: Sie gedeiht in dichten Mischwäldern in Höhenlagen von 300 bis 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Guangdong (nur in Lechang), Guangxi (nur in Pingnan) sowie Hunan.
      • Ilex pseudomachilifolia C.Y.Wu ex Y.R.Li: Dieser Endemit gedeiht in Wäldern auf Bergen in Höhenlagen von etwa 1500 Metern nur in Pingbian im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex pubigera (C.Y.Wu ex Y.R.Li) S.K.Chen & Y.X.Feng (Syn.: Ilex purpurea var. pubigera C.Y.Wu ex Y.R.Li): Sie hat seit 1999 den Rang einer Art. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 2100 Metern. Sie kommt nur in Wenshan im südöstlichen Yunnan vor.
      • Ilex pyrifolia C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1100 bis 3000 Metern nur in Yingjing in Sichuan.
      • Ilex qianlingshanensis C.J.Tseng: Sie gedeiht in dichten Wäldern auf Bergen in Höhenlagen von 1100 bis 1300 Metern in Guizhou vor.
      • Ilex rarasanensis Sasaki: Sie kommt nur in Taiwan vor.
      • Ilex robusta C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht in Mischwäldern in Höhenlagen von 400 bis 1000 Metern nur in Pingnan in Guangxi.
      • Ilex rotunda Thunb. (Syn.: Ilex koshunensis Yamam., Ilex microcarpa Lindl. & Paxton, Ilex sasakii Yamam., Ilex unicanaliculata C.J.Tseng): Sie ist in China, Taiwan, Korea, Japan und auf den Ryūkyū-Inseln verbreitet.
      • Ilex sterrophylla Merr. & Chen: Sie kommt in Vietnam und in den chinesischen Provinzen Guangdong, südliches Guangxi sowie Hainan vor.
      • Ilex suaveolens (Levl.) Loes. (Syn.: Ilex debaoensis C.J.Tseng): Sie gedeiht in immergrünen Regenwäldern in Höhenlagen von 600 bis 1600 Metern in den chinesischen Provinzen südliches Anhui (nur im Huang Shan), Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan und Zhejiang vor.
      • Ilex suichangensis C.Z.Zheng: Dieser Endemit gedeiht an Waldrändern in Höhenlagen von etwa 1200 Metern nur in Suichang in Zhejiang.
      • Ilex tugitakayamensis Sasaki: Sie gedeiht in Bergwäldern in Höhenlagen von 1500 bis 2500 Metern in Taiwan nur in Taichung sowie Hsinchu und vielleicht in Taitung.
      • Ilex umbellulata (Wall.) Loes.: Sie kommt in Indien, Bangladesch, Thailand, Myanmar, Vietnam und in Yunnan vor.
    • Sektion Paltoria (Ruiz & Pavon) Maxim.: In China und Taiwan kommen etwa 16 Arten vor:
      • Japanische Stechpalme (Ilex crenata Thunb., Syn.: Ilex nummularia Franch. & Sav., Ilex helleri Craig): Sie ist in Korea, China, Taiwan, Japan, Sachalin sowie auf den Kurilen verbreitet.
      • Ilex ludianensis S.C.Huang ex Y.R.Li: Dieser Endemit gedeiht auf Kalksteinbergen in Höhenlagen von etwa 1400 Metern nur in Ludian im nordöstlichen Yunnan.
      • Ilex maximowicziana Loes. (Syn.: Ilex lilongshanensis H.E.Chiang): Sie kommt in Taiwan nur in Pingdong sowie Taidong und in Japan vor.
      • Ilex nanchuanensis Z.M.Tan: Dieser Endemit gedeiht in Bergwäldern in Höhenlagen von 600 bis 800 Metern nur in Nanchuan in Chongqing.
      • Ilex pedunculosa Miq. (Syn.: Ilex impressivena Yamam., Ilex morrii Yamam.): Sie ist in Japan, im zentralen bis westlichen Taiwan und in den chinesischen Provinzen südliches Anhui, Fujian, Guangxi, Guizhou, südliches Henan, Hubei, Hunan, Jiangxi, südliches Shaanxi, Sichuan sowie Zhejiang verbreitet.
      • Ilex reticulata C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht an Hängen in Höhenlagen von 700 bis 1500 Metern nur in Yangshuo in Guangxi.
      • Ilex rockii S.Y.Hu: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2700 bis 3700, selten bis zu 4300 Metern im südöstlichen Tibet und in den chinesischen Provinzen westliches Sichuan sowie nordwestliches Yunnan.
      • Ilex shennongjiaensis T.R.Dudley: Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 1800 bis 2000 Meter nur in Shennongjia Linqu im westlichen Hubei.
      • Ilex subcoriacea Z.M.Tan: Dieser Endemit gedeiht in Höhenlagen von 900 bis 2000 Meter nur in Butuo sowie Jinyang im westlichen Sichuan.
      • Ilex subcrenata S.Y.Hu: Sie gedeiht im Unterholz dichter Wälder in Höhenlagen von 700 bis 1500 Meter nur im nördlichen Guangxi.
      • Ilex sugerokii Maxim.: Sie kommt in Sichuan, Japan und im zentralen bis nördlichen Taiwan vor.
      • Ilex szechwanensis Loes.: Sie gedeiht in Höhenlagen von selten 200 bis meist 400 bis 2500 Metern im südöstlichen Autonomen Gebiet Tibet und in den chinesischen Provinzen Chongqing, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan sowie Yunnan.
      • Ilex triflora Blume: Sie ist von Indien und Bangladesch, über Myanmar, China, Vietnam, Thailand, Malaysia bis Indonesien verbreitet.
      • Ilex viridis Champ. ex Benth.: Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 1700, selten bis zu 2100 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, Hunan, Jiangxi sowie Zhejiang.
      • Ilex yuana S.Y.Hu (in der Erstbeschreibung steht Ilex yuiana und in der Flora of China Ilex yuana, letzteres ist kein Druckfehler, da die Art nach ihrem Entdecker T. T. Yu benannt wurde und die korrekte Latinisierung lautet dann yuana): Sie gedeiht in Höhenlagen von 1400 bis 2300 Meter nur im Dulong-Jiang-Tal sowie in Tengchong im nordwestlichen und südwestlichen Yunnan.
      • Yunnan-Stechpalme (Ilex yunnanensis Franch.): Es gibt vier Varietäten:
        • Ilex yunnanensis var. gentilis (Loes.) Rehder: Sie kommt in lichten Wäldern und auf Bergen in Höhenlagen von 1100 bis 2600 Metern in Taiwan und in den chinesischen Provinzen Guizhou, Hubei, südliches Shaanxi, Sichuan sowie Yunnan vor.
        • Ilex yunnanensis var. parvifolia (Hayata) S.Y.Hu (Syn.: Ilex parvifolia Hayata, Ilex transarisanensis Hayata): Sie gedeiht in Bergwäldern in Höhenlagen von 2000 bis 3300 Metern in Taiwan.
        • Ilex yunnanensis var. paucidentata S.Y.Hu: Dieser Endemit gedeiht an Waldrändern auf Hügeln in Höhenlagen von etwa 2000 Metern nur in Weixi im nordwestlichen Yunnan.
        • Ilex yunnanensis Franch. var. yunnanensis: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern, in Tsuga-Wäldern und in Buschwäldern auf Bergen in Höhenlagen von 1500 bis 3500 Metern im nördlichen Myanmar, im südöstlichen Tibet (nur in Zayü) und in den chinesischen Provinzen südliches Gansu (nur Wen), Guangxi, Guizhou, Hubei, südliches Shaanxi (nur Liuba, Yang), Sichuan sowie Yunnan.
    • Sektion Pseudoaquifolium S.Y.Hu: Die etwa 50 Arten kommen hauptsächlich im südlichen China vor:
      • Ilex bidens C.Y.Wu ex Y.R.Li: Dieser Endemit gedeiht in Wäldern im Gipfelbereich von Bergen in Höhenlagen von 2400 bis 2500 Metern nur in Jinping im südöstlichen Yunnan.
      • Ilex buxoides S.Y.Hu: Sie kommt in dichten oder lichten Wäldern und auf Bergen in Höhenlagen von 800 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen in Fujian, Guangdong und im südlichen Guangxi (nur in Shangsi) vor.
      • Ilex cauliflora H.W.Li ex Y.R.Li: Dieser Endemit gedeiht auf Bergen in Höhenlagen von 2000 bis 2600 Metern nur in Malipo im südöstlichen Yunnan.
      • Ilex chamaebuxus C.Y.Wu ex Y.R.Li: Sie gedeiht in Wäldern im tropischen Karst in Höhenlagen von etwa 1100 Metern nur in Malipo sowie Xichou im südöstlichen Yunnan.
      • Ilex championii Loes.: Sie gedeiht in dichten Wäldern und Tälern in Höhenlagen von 600 bis 1900 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian (nur in Liancheng), Guangdong, Guangxi, Guizhou, südliches Hunan (nur in Yizhang) sowie Jiangxi.
      • Ilex cochinchinensis (Lour.) Loes. (Syn.: Ilex ardisioides Loes., Ilex cleyeroides Hayata, Ilex oligadenia Merrill & Chun): Sie kommt in Kambodscha, im nördlichen Vietnam, im südlichen Taiwan und in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi sowie Hainan vor.
      • Ilex dolichopoda Merr. & Chun: Sie gedeiht in Wäldern und Tälern in Höhenlagen von etwa 600 Metern nur in Baoting sowie Qiongzhong in Hainan.
      • Ilex elmerrilliana S.Y.Hu (Syn.: Ilex subrotundifolia C.J.Qi & Q.Z.Lin non Steyerm.): Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern, auf strauchbestandenen Standorten und an Waldrändern in Höhenlagen von selten 200 bis meist 500 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen südliches Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan (nur in Junlian) sowie Zhejiang vor.
      • Ilex estriata C.J.Tseng: Sie an Waldrändern oder im Dickicht an Berghängen in Sichuan.
      • Ilex forrestii Comber: Die zwei Varietäten:
        • Ilex forrestii Comber var. forrestii: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern, im Dickicht und in Tälern in Höhenlagen von 1800 bis 2900, selten bis zu 3500 Metern in Tibet in den chinesischen Provinzen westliches Sichuan (nur Mianning) sowie nordwestliches Yunnan.
        • Ilex forrestii var. glabra S.Y.Hu: Sie gedeiht in laubabwerfenden und immergrünen Mischwäldern, im Dickicht und an Berghängen in Höhenlagen von 2500 bis 2900 Metern in den chinesischen Provinzen südliches Sichuan (nur Huili) sowie Yunnan (Gongshan, Luquan, Weixi).
      • Ilex fukienensis S.Y.Hu: Sie gedeiht in Wäldern und im Dickicht auf Bergen in Höhenlagen von 600 bis 900 Metern in Fujian vor.
      • Ilex goshiensis Hayata: Sie ist in den chinesischen Provinzen südwestliches Fujian, Guangdong sowie Hainan und in Taiwan sowie auf den japanischen Ryūkyū-Inseln verbreitet.
      • Ilex guizhouensis C.J.Tseng: Sie kommt in Guizhou vor.
      • Ilex hainanensis Merr. (Syn.: Ilex hunanensis C.J.Qi & Q.Z.Lin): Sie gedeiht in dichten sowie lichten Wäldern, in Tälern und an Berghängen in Höhenlagen von 400 bis 1000 Metern in den chinesischen Provinzen Guangdong (nur in Maoming, Yangjiang), Guangxi, Guizhou, östliches Hainan, Hunan (Suining, Tongdao, Zhangjiajie) sowie südöstliches Yunnan (nur in Hekou, Jinping) vor.
      • Ilex hanceana Maxim. (Syn.: Ilex buxifolia Hance non Gardner): Sie gedeiht in Höhenlagen von 900 bis 1800 Metern in den chinesischen Provinzen südwestliches Fujian (nur in Shanghang), Guangdong, Guangxi, Hainan (nur in Ledong) sowie Hunan vor.
      • Ilex hayatana Loes.: Sie kommt in Taiwan (Nantou, Taichung, Yilan) und Japan vor.
      • Ilex jiaolingensis C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht in dichten Wäldern im oberen Bereich von Hügeln und in hügeligen Gebieten in Höhenlagen von 600 bis 700 Metern nur in Jiaoling in Guangdong.
      • Ilex jinyunensis Z.M.Tan: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern und auf Bergen in Höhenlagen von 700 bis 800 Metern in Chongqing.
      • Ilex kengii S.Y.Hu (Syn.: Ilex yanlingensis C.J.Qi & Q.Z.Lin): Sie gedeiht in lichten Wäldern und in Mischwäldern an Berghängen in Höhenlagen von 200 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hunan (nur in Yanling) sowie Zhejiang vor.
      • Ilex kobuskiana S.Y.Hu: Sie kommt in Vietnam und in den chinesischen Provinzen Guangdong sowie Hainan vor.
      • Ilex liangii S.Y.Hu: Sie gedeiht in dichten Wäldern und lichten Wäldern in Tälern in Höhenlagen von 800 bis 1000 Metern in Hainan.
      • Ilex lihuaensis T.R.Dudley (Syn.: Ilex rivularis Y.K.Li non Gardner): Dieser Endemit gedeiht an Fließgewässern und auf Bergen nur in Libo im südlichen Guizhou.
      • Ilex lohfauensis Merr.: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern, lichten Wäldern und Berghängen in Höhenlagen von meist 200 bis 1000 (100 bis 1300) Metern in den chinesischen Provinzen südliches Anhui (nur Qimen, Xiuning), Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hunan, Jiangxi sowie Zhejiang.
      • Ilex longecaudata Cumber: Es gibt zwei Varietäten:
        • Ilex longecaudata var. glabra S.Y.Hu: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern und an Berghängen in Höhenlagen von 1400 bis 2000 Metern im nordwestlichen sowie südöstlichen Yunnan.
        • Ilex longecaudata Cumber var. longecaudata: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern, Mischwäldern, Tälern im Gebirge in Höhenlagen von 1300 bis 2800 Metern in Yunnan.
      • Ilex mamillata C.Y.Wu ex C.J.Tseng: Sie gedeiht in Wäldern auf Hügeln in Höhenlagen von 200 bis 300 Metern in Guangxi sowie Yunnan.
      • Ilex memecylifolia Champ. ex Benth.: Sie kommt im nördlichen Vietnam und in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou sowie Jiangxi vor.
      • Ilex metabaptista Loes. ex Diels: Es gibt seit 2008 zwei Varietäten:
        • Ilex metabaptista var. bodinieri (Loes.) G.Barriera (Syn.: Ilex fargesii var. bodinieri Loes. ex H.Lév.): Diese Neukombination erfolgte 2008. Sie gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Chongqing (nur in Xiushan), südliches Guangxi (nur in Shangsi) sowie Guizhou.
        • Ilex metabaptista Loes. ex Diels var. metabaptista: Sie gedeiht in Höhenlagen von 300 bis 1100 Metern in den chinesischen Provinzen Chongqing, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Sichuan sowie nordöstlichen Yunnan (nur in Yiliang).
      • Ilex nitidissima C.J.Tseng: Sie gedeiht in dichten oder lichten Wäldern, Mischwäldern und an Berghängen in Höhenlagen von 800 bis 1300 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, südliches Hunan (nur in Yizhang) sowie nordöstliches Jiangxi (nur in Guangfeng).
      • Ilex oligodonta Merr. & Chun: Sie gedeiht in dichten Wäldern, im Dickicht und auf Bergen in Höhenlagen von 800 bis 1200 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong und in Yizhang im südlichen Hunan.
      • Behaarte Stechpalme (Ilex pubescens Hook. & Arn.): Es gibt zwei Varietäten:
        • Ilex pubescens var. kwangsiensis Hand.-Mazz.: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern in Höhenlagen von 500 bis 1000 Metern in den chinesischen Provinzen westliches Guangxi (nur Bose, Lingyun), südliches Guizhou (nur Libo) sowie südöstliches Yunnan (nur Funing, Yanshan).
        • Ilex pubescens Hook. & Arn. var. pubescens: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern, an Waldrändern, an strauchigen Standorten, an Fließgewässern und an Straßenrändern in Höhenlagen von selten 0 bis, meist 100 bis 1000 Metern in Taiwan und in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, Hubei, Hunan, Jiangxi sowie Zhejiang.
      • Ilex qingyuanensis C.Z.Zheng: Sie gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern in Tälern und an Berghängen in Höhenlagen von 600 bis 1000 Metern in Fujian sowie in Qingyuan in Zhejiang.
      • Ilex retusifolia S.Y.Hu: Dieser Endemit gedeiht in immergrünen Lorbeerwäldern und auf Bergen in Höhenlagen von 500 bis 2000 Metern nur in Xing’an im südlichen Guangxi vor.
      • Ilex salicina Hand.-Mazz.: Sie kommt im südlichen Guangxi und im nördlichen Vietnam vor.
      • Ilex saxicola C.J.Tseng & H.H.Liu: Dieser Endemit gedeiht in offenen Wäldern und in felsigen Berggebieten in Höhenlagen von 500 bis 600 Metern nur in Longzhou im südwestlichen Guangxi.
      • Ilex shimeica Tam: Dieser Endemit gedeiht an Sandstränden in Meereshöhe nur in Lingshi sowie Wanning in Hainan.
      • Ilex sinica (Loes.) S.Y.Hu: Sie gedeiht in lichten und in dichten Wäldern in Höhenlagen von 500 bis 1700 Metern in Guangxi und im südlichen bis südöstlichen Yunnan.
      • Ilex stewardii S.Y.Hu: Sie kommt in Vietnam und in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi, Guizhou (nur in Dushan) sowie Hunan vor.
      • Ilex strigillosa T.R.Dudley: Dieser Endemit gedeiht in Wäldern und auf Bergen in Höhenlagen von 600 bis 1400 Metern nur in Xinfeng in Guangdong.
      • Ilex sublongecaudata C.J.Tseng & S.Liu ex Y.R.Li: Dieser Endemit gedeiht in Bergwäldern in einer Höhenlage von etwa 2600 Metern nur in Longling im westlichen Yunnan.
      • Ilex tamii T.R.Dudley (Syn.: Ilex revoluta Tam non Stapf nom. illeg.): Sie wurde 1997 erstbeschrieben. Sie gedeiht in dichten Wäldern auf Berggipfeln in mittleren bis großen Höhenlagen in Hebao Dao in Guangdong und in Baoting sowie Wanning in Hainan.
      • Ilex tsiangiana C.J.Tseng: Dieser Endemit gedeiht in Mischwäldern in Höhenlagen von 3000 bis 4000 Metern nur im Diancang Shan im westlichen Yunnan.
      • Ilex tutcheri Merr.: Sie gedeiht in Wäldern und an Berghängen in Höhenlagen von 400 bis 1600 Metern in den chinesischen Provinzen Guangdong sowie Guangxi.
      • Ilex verisimilis Chun ex C.J.Tseng ex S.K.Chen & Y.X.Feng: Sie gedeiht in Höhenlagen von 800 bis 1500 Metern in den chinesischen Provinzen Guangdong, nordöstlichen Guangxi sowie südlichen Hunan.
      • Ilex wardii Merrill: Sie kommt in der chinesischen Provinz Yunnan sowie im nördlichen Myanmar vor.
      • Ilex wilsonii Loes.: Es gibt seit 1984 zwei Varietäten:
        • Ilex wilsonii var. handel-mazzettii T.R.Dudley: Dieser Endemit gedeiht in Bergwäldern in Höhenlagen von 900 bis 1300 Metern nur in Wugang im südwestlichen Hunan.
        • Ilex wilsonii Loes. var. wilsonii: Sie gedeiht Lorbeerwäldern in Tälern, im Dickicht und an Hügeln in Höhenlagen von 400 bis 1900 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, nordöstlichen Yunnan sowie Zhejiang und in Taiwan.
      • Ilex wuana T.R.Dudley: Sie gedeiht in Wäldern an Berghängen in Höhenlagen von 1200 bis 2200 Metern nur in Yunnan.
      • Ilex xiaojinensis Y.Q.Wang: Dieser Endemit gedeiht in dichten Wäldern und an Fließgewässern in Höhenlagen von 400 bis 600 Metern nur in Xiaojin in Guangdong.
    • Hier eine Artenauswahl der Untergattung Ilex in alphabetischer Reihenfolge ohne Berücksichtigung der Sektionszugehörigkeit:
Habitus und Laubblätter der Sorte Ilex crenata ‚Convexa‘
Die panaschierte Sorte Ilex ×altaclerensis ‚Golden King‘
Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium) im Wappen des Ortes Plan-d’Aups-Sainte-Baume in der Provence-Alpes-Côte d’Azur

Nutzung

Zierpflanze

Einige Arten und Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten genutzt. Die Zweige mit den roten Früchten werden in Großbritannien, in Frankreich und Nordamerika als Weihnachtsdekoration verwendet und werden zunehmend auch in Mitteleuropa populär.

Von der Japanischen Stechpalme (Ilex crenata) wird die Sorte ‚Convexa‘, auch Löffel-Ilex genannt, als Ersatz für den durch den Buchsbaumzünsler in Europa gefährdeten Buchsbaum verwendet.

Es gibt einige in Kultur entstandene Hybriden (Auswahl):

  • Großblättrige Stechpalme (Ilex ×altaclerensis (Loudon) Dallim.) = Ilex aquifolium × Ilex perado
  • Ilex ×aquaprneiia Gable ex Whittem. = Ilex aquifolium × Ilex pernyi
  • Ilex ×attenuata Ashe = Ilex opaca × Ilex cassine
  • Ilex ×beanii Rehder = Ilex aquifolium × Ilex dipyrena
  • Ilex ×koehneana Loes. = Ilex aquifolium × Ilex latifolia
  • Ilex ×meserveae S.Y.Hu = Ilex aquifolium × Ilex rugosa
  • Ilex ×wandoensis C.F.Mill. & M.Kim = Ilex cornuta × Ilex integra.

Tee

Aus dem südamerikanischen Mate-Strauch (Ilex paraguariensis A.St.-Hil.) wird Mate-Tee hergestellt. Es werden auch die Laubblätter verschiedener anderer Ilex-Arten als Tee verwendet, darunter Ilex guayusa (Guayusa-Tee), Ilex kaushue (Kuding-Tee) und Ilex vomitoria (Yaupon-Tee) sowie der bittere und Brechreiz erregende Tee aus Ilex glabra. Im Allgemeinen ist relativ wenig über den Unterschied im Giftgehalt der verschiedenen Ilex-Arten bekannt, so dass nicht klar ist, welche Arten sich für die Zubereitung von Tee eignen.

Giftigkeit

Zur Giftigkeit siehe Hauptartikel Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium). Zu den anderen Arten liegen meist keine Angaben vor (oder siehe im jeweiligen Art-Artikel).

Symbolik

Die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium) wird in einigen Wappen verwendet; ihr stilisiertes Blatt bildet das Emblem des Vogesenclubs.

Auf dem Millefleurs-Wandbehang Die Dame mit dem Einhorn (fr. La Dame à la licorne), einer sechsteiligen Bildwirkerei aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, die im Pariser Musée national du Moyen Âge (bis 1980 Musée de Cluny) ausgestellt ist, befinden sich jeweils stilisierte Abbildungen einer Stechpalme, die hier als Symbol der Druiden für Tapferkeit sowie als eine der vier Kardinaltugenden nach Platon eingefügt sind.

Trivia

Der Asteroid (8836) Aquifolium wurde nach der botanischen Bezeichnung Aquifolium für die Stechpalmen benannt.

Quellen

Literatur

  • Shu-kun Chen, Haiying Ma, Yuxing Feng, Gabrielle Barriera, Pierre-André Loizeau: In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 11: Oxalidaceae through Aceraceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008, ISBN 978-1-930723-73-3. Aquifoliaceae, S. 359 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
  • Philippe Cuénoud, Maria A. del Pero Martinez, Pierre-André Loizeau, Rodolphe Spichiger, Susyn Andrews, Jean-François Manen: Molecular Phylogeny and Biogeography of the Genus Ilex L. (Aquifoliaceae). In: Annals of Botany. Volume 85, Issue 1, 2000, S. 111–122. doi:10.1006/anbo.1999.1003 (academia.edu)
  • Jean-François Manen, M. C. Boulter, Y. Naciri-Graven: The complex history of the genus Ilex L. (Aquifoliaceae): evidence from the comparison of plastid and nuclearDNA sequences and from fossil data. In: Plant Systematics and Evolution. Volume 235, 2002, S. 79–98. doi:10.1007/s00606-002-0225-x
  • Y. H. Choi u. a.: Classification of Ilex species based on metabolic fingerprinting using nuclear magnetic resonance and multivariate data analysis. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. Volume 53, 2005, S. 1237–1245.
  • P.-A. Loizeau, G. Barriera, J.-F. Manen, O. Broennimann: Towards an understanding of Ilex L. (Aquifoliaceae) on a World-wide scale. In: Ib Friis, Hendrik Balslev (Hrsg.): Plant diversity and complexity patterns: local, regional, and global dimensions. Proceedings of an international symposium held at the Royal Danish Academy of Sciences and Letters in Copenhagen, Denmark, 25–28 Mai 2003 (= Biologiske skrifter. Band 55). Reitzel, Copenhagen 2005, ISBN 87-7304-304-4, S. 507–517 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Alexandra M. Gottlieb, Gustavo C. Giberti, Lidia Poggio: Molecular analyses of the genus Ilex (Aquifoliaceae) in southern South America, evidence from AFLP and ITS sequence data. In: American Journal of Botany. Volume 92, Issue 2, 2005, S. 352–369. doi:10.3732/ajb.92.2.352 JSTOR:4123880
  • Jean-François Manen u. a.: The history of extant Ilex species (Aquifoliaceae): Evidence of hybridization within a Miocene radiation. In: Molecular Phylogenetics and Evolution. Volume 57, 2010, S. 961–977.
  • Xin Yao, Yun-Hong Tan, Ying-Ying Liu, Yu Song, Jun-Bo Yang, Richard T. Corlett: Chloroplast genome structure in Ilex (Aquifoliaceae). In: Scientific Reports. Volume 6, 2016, Artikel 28559. (nature.com)

Einzelnachweise

  1. ↑ Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1918 (zeno.org [abgerufen am 4. Februar 2019])., Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1918 (zeno.org [abgerufen am 4. Februar 2019]).
  2. ↑ Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1918 (zeno.org [abgerufen am 4. Februar 2019]).
  3. ↑ Wolfgang Schiedermair: Die „Meelbyrn, Paliurus“ in Adam Lonitzers „Kreuterbuch“ (1679). Zur Kenntnis von X Sorbopyrus auricularis (Kroop.) Schneid. – Hagebuttenbirne. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 34, 2016, S. 87–96, hier: S. 89.
  4. 1 2 3 Xin Yao, Yun-Hong Tan, Ying-Ying Liu, Yu Song, Jun-Bo Yang, Richard T. Corlett: Chloroplast genome structure in Ilex (Aquifoliaceae). In: Scientific Reports. Volume 6, 2016, Artikel 28559. (nature.com)
  5. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 Shu-kun Chen, Haiying Ma, Yuxing Feng, Gabrielle Barriera, Pierre-André Loizeau: In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 11: Oxalidaceae through Aceraceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008, ISBN 978-1-930723-73-3. Aquifoliaceae, S. 359 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
  6. 1 2 3 4 5 6 Die Familie bei DELTA. Dort mit scheinbar einer Gattung mehr, die aber ein Synonym ist.
  7. ↑ Claudia Erbar, Peter Leins: Nectaries in Apiales and related groups. In: Plant Diversity and Evolution. 128(1-2), 2010, S. 269–295, doi:10.1127/1869-6155/2010/0128-0013, online auf researchgate.net.
  8. ↑ Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1918 (zeno.org [abgerufen am 4. Februar 2019]).
  9. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 Ilex im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 4. August 2019.
  10. ↑ Aquifoliaceae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 27. März 2014.
  11. 1 2 3 4 5 6 7 8 Artliste bei Annotated Checklist of the Flowering Plants of Nepal.
  12. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2: Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  13. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 Ilex in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2018. Abgerufen am 2019-08-24.
  14. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 Aquifoliaceae bei Tropicos.org. In: Vascular Plants of the Americas. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  15. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Datenblatt Ilex bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.
  16. 1 2 Aquifoliaceae bei Tropicos.org. In: Catalogue of the Vascular Plants of Madagascar. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  17. ↑ Buchs-Ersatz. In: Mein schönes Land. Januar/Februar 2012, S. 38.
  18. ↑ Carlos Franklin (Regie): Die Dame mit dem Einhorn (14. Folge). In: Hundert Meisterwerke der Malerei und ihre Geheimnisse. arte - tv, abgerufen am 13. Dezember 2019.
Commons: Stechpalmen (Ilex) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien