Stefan Ertz (* 27. Oktober 1935 in Essen; † 29. April 1993 in Köln) war ein deutscher Germanist und Bibliothekar.
Stefan Ertz studierte Germanistik, Geschichte, Lateinische Philologie (Mittellatein) und Russische Sprache an der Universität zu Köln. Nach dem 1964 absolvierten Staatsexamen für den höheren Schuldienst promovierte er 1964 an der dortigen Universität über "Aufbau und Sinn des Lalebuchs". Im Jahre 1965 begann er als Bibliotheksreferendar an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst und legte 1967 die Fachprüfung hierfür am Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen ab. Seit 1967 bis zu seinem frühen Tod war er als wissenschaftlicher Bibliothekar an der Kölner Universitätsbibliothek tätig. Im Dienstrang zuletzt eines Bibliotheksdirektors leitete er dort u. a. die Erwerbungsabteilung und war außerdem Ausbildungsleiter an dieser Bibliothek. Im Nebenamt lehrte er als Dozent am Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen und dessen Nachfolgeeinrichtung, der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen in Köln. Als Germanist beschäftigte sich Ertz vor allem mit dem Lalebuch bzw. Schiltbürgerbuch.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ertz, Stefan |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Germanist und Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 27. Oktober 1935 |
| GEBURTSORT | Essen |
| STERBEDATUM | 29. April 1993 |
| STERBEORT | Köln |