Stefan Seit (* 1971) ist ein deutscher römisch-katholischer Philosoph.
Er studierte Germanistik, katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften. Die erste Staatsprüfung legte er 1997/1999 ab. Von 1998 bis 1999 war wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte mit Schwerpunkt Alte Kirchengeschichte und Patrologie bei Alfons Fürst der Fakultät Katholische Theologie der Universität Bamberg. Nach der Promotion 1999 in Katholischer Theologie in Bamberg bei Ernst Ludwig Grasmück war er von 1999 bis 2003 Stipendiat des Graduiertenkollegs „Ars und Scientia im Mittelalter und in der frühen Neuzeit“ an der Universität Tübingen. Von 2003 bis 2008 war er Mitglied und Sprecher der Nachwuchsforschergruppe „Symbolische und universale Rationalität“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften an der Universität Tübingen; parallel zeitweise Projektmitarbeiter an den Universitäten Nijmegen und Erfurt. Nach der Promotion 2005 Examinatio sensus. Hermeneutik und christliche Skepsis bei Johannes von Salisbury in Philosophie in Tübingen bei Georg Wieland war er von 2009 bis 2013 wissenschaftlicher Angestellter am FB 05: Philosophie und Philologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (seit dem Sommersemester 2013, als wissenschaftlicher Angestellter beurlaubt). Seit 2013 vertrat er die Professur des Arbeitsbereiches Philosophie des Mittelalters am Philosophischen Seminar in Mainz. Das Habilitationsprojekt „Das Glück der Philosophen“ schloss er 2014 mit der öffentlichen Antrittsvorlesung Pluralität und Gewissensfreiheit: Aspekte der frühneuzeitlichen Toleranzdebatte und ihre mittelalterliche Wurzeln (Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Mechthild Dreyer) ab.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Seit, Stefan |
| ALTERNATIVNAMEN | Seit, Stefan Siegbert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher katholischer Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 1971 |