
Stefan Stanisław Stec (* 25. November 1889 in Lemberg, Kronland Galizien, Österreich-Ungarn; † 11. Mai 1921 in Warschau, Zweite Polnische Republik) war ein Pilot, Ingenieur und Offizier, der im Ersten Weltkrieg als Jagdflieger und Fliegerass in den k.u.k. Luftfahrtruppen Österreich-Ungarns diente. Für Österreich-Ungarn erzielte er drei bestätigte Luftsiege. Einige Quellen schreiben ihm zudem bis zu sechs unbestätigte Abschüsse zu. Er beendete den Krieg im Rang eines Oberleutnants.

Direkt nach Kriegsbeginn trat der studierte Ingenieur am 1. August 1914 den Dienst in der k.u.k. Armee an. Nach der Ausbildung an einer Kadettenschule diente er als Reserveoffizier bis Ende Oktober 1915 im Pionierbataillon Nr. 10. Nach einer Ausbildung in der Theresianische Militärakademie in der Wiener Neustadt wurde er Pilot der k.u.k. Luftfahrtruppen. Im September gelang ihm als Pilot einer Hansa-Brandenburg C.I sein erster Abschuss. Nachdem er zum Jagdflieger ausgebildet worden war, flog er eine Oeffag D.III. Mit diesem Flugzeug gelangen ihm seine weiteren Abschüsse an der italienischen Front.
Nach dem Ende der Habsburger Monarchie schloss er sich der neu entstandenen polnischen Luftwaffe an. Auf den von ihm geflogenen Flugzeugen befand sich das rot-weiße Schachbrettmuster, das die polnische Luftwaffe bis heute als Flugzeugkokarde nutzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stec, Stefan |
| ALTERNATIVNAMEN | Stec, Stefan Stanisław (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Pilot, Ingenieur und Offizier |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1889 |
| GEBURTSORT | Lemberg |
| STERBEDATUM | 11. Mai 1921 |
| STERBEORT | Warschau |