Stefan Wul

Stefan Wul (eigentlich Pierre Pairault; geboren am 27. März 1922 in Paris; gestorben am 26. November 2003) war ein französischer Science-Fiction-Autor.

Leben und Werk

Pairault studierte zunächst Philosophie und Literaturwissenschaft, entschloss sich jedoch nach dem Examen, Zahnmedizin zu studieren. Neben seinem Beruf als Zahnarzt, den er ab 1945 bis zum Ruhestand 1989 ausübte, schrieb er in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre elf Romane, mit denen er sich vor allem im französischsprachigen Raum einen Namen machte und bis heute Kultstatus genießt. Zwei seiner Werke dienten als Vorlage für bekannte Science-Fiction-Filme. Von dem französischen Regisseur René Laloux und unter Mitwirkung bekannter Künstler wie Jean 'Moebius' Giraud und Roland Topor wurden Oms en série als Der wilde Planet (Der phantastische Planet in der deutschen Fassung) und L’orphelin de Perdide (deutsch als Herrscher der Zeit) als Zeichentrickfilme umgesetzt. La Planète sauvage wurde 1975 für den Nebula Award nominiert. 1977 erschien sein letztes Werk, der Roman Noô, der 1986 mit dem Prix Julia-Verlanger ausgezeichnet wurde. Außerdem wurden ab 2012 eine ganze Reihe seiner Werke als Comic adaptiert.

Der Asteroid (213800) Stefanwul wurde 2010 nach ihm benannt.

Bibliografie

Romane
Kurzgeschichten
Werke

Adaptionen

Verfilmungen
Comics

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ auch unter dem Titel Der wilde Planet
Personendaten
NAME Wul, Stefan
ALTERNATIVNAMEN Pairault, Pierre (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG französischer Science-Fiction-Autor
GEBURTSDATUM 27. März 1922
GEBURTSORT Paris
STERBEDATUM 26. November 2003