Restauriermörtel

Restauriermörtel (auch Antragung oder Steinersatzmasse genannt) werden von Steinmetzen verarbeitet, um Fehlstellen an historischen Bauwerken aus Naturstein auszubessern. Größere Fehlstellen von mehr als 100 cm² werden mit so genannten Vierungen aus Naturwerkstein eingebessert, der dem Originalstein weitestgehend entspricht. Zum Einkleben von Vierungen wird Steinkitt verwendet, der ähnliche Bindemittel enthält wie Restauriermörtel.

Verwendung

Restauriermörtel werden entsprechend der DIN 18332 für Naturwerksteinarbeiten an Fehlstellen bis zu einer maximalen Größe von 100 cm² angetragen. Unterschieden wird in mineralisch-gebundenen, kunstharzgebundenen oder kieselgel-gebundenen Antragungen. Die Fehlstelle an einem Bauwerk wird händisch mit entsprechenden Steinmetzwerkzeugen ausgearbeitet, wobei nur morbide Substanz entfernt wird und es wird darauf geachtet, dass es zu geringstem Substanzverlust kommt. Die Antragung selbst wird erdfeucht angemischt und angetragen und optisch an die anstoßenden Steinoberflächen angepasst.

Zusammensetzung

Literatur