Steinfeld-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
Q87.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungssyndrome, anderenorts nicht klassifiziert
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Das Steinfeld-Syndrom ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit den Hauptmerkmalen Holoprosenzephalie, Fehlbildungen von Radius, Herz und Nieren.

Synonyme sind: Holoprosenzephalie – Radius-, Herz- und Nierenfehlbildungen;

Die Namensbezeichnung bezieht sich auf den Autoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1982 durch H. J. Steinfeld.

Verbreitung

Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, bislang wurde über weniger als 10 Betroffene berichtet. Die Vererbung erfolgt vermutlich autosomal-dominant.

Ursache

Die Ursache ist bislang nicht bekannt.

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:

Hinzu können kommen: Wirbelanomalien, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Mikrophthalmie, fehlende Nase, Ohrdysplasie, Schwerhörigkeit, Kolobome und/oder Uvula bifida.

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Eintrag zu Steinfeld-Syndrom. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  2. ↑ H. J. Steinfeld: Case report 81: holoprosencephaly and visceral defects with familial limb abnormalities. In: Syndrome Ident. Bd. 8, S. 1–2, 1982.