Synonyme sind: Holoprosenzephalie – Radius-, Herz- und Nierenfehlbildungen;
Die Namensbezeichnung bezieht sich auf den Autoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1982 durch H. J. Steinfeld.
Verbreitung
Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, bislang wurde über weniger als 10 Betroffene berichtet.
Die Vererbung erfolgt vermutlich autosomal-dominant.
Ursache
Die Ursache ist bislang nicht bekannt.
Klinische Erscheinungen
Klinische Kriterien sind:
Auftreten bereits vorgeburtlich oder unmittelbar nach der Geburt
Holoprosenzephalie
Reduktionsfehlbildungen der Gliedmaßen hauptsächlich auf der radialen Seite, fehlende Daumen, Phokomelie
G. E. Jones, L. Robertson, A. Maniyar, C. Shammas, M. M. Phelan, P. C. Vasudevan, G. A. Tanteles: Microform holoprosencephaly with bilateral congenital elbow dislocation; increasing the phenotypic spectrum of Steinfeld syndrome. In: American journal of medical genetics. Part A. Band 170, Nummer 3, März 2016, S.754–759, doi:10.1002/ajmg.a.37511, PMID 26728615.
C. A. Stevens: Steinfeld syndrome: Further delineation. In: American journal of medical genetics. Part A. Band 152A, Nummer 7, Juli 2010, S.1789–1792, doi:10.1002/ajmg.a.33440, PMID 20583155.
M. M. Nöthen, G. Knöpfle, H. J. Födisch, K. Zerres: Steinfeld syndrome: report of a second family and further delineation of a rare autosomal dominant disorder. In: American journal of medical genetics. Band 46, Nummer 4, Juni 1993, S.467–470, doi:10.1002/ajmg.1320460426, PMID 8357025.
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